Nahost

unicefBerlin (epo.de). - Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF zu verstärkter Hilfe für die Kinder im Irak aufgerufen. Fünf Jahre nach dem Beginn des Krieges bestimmten Unsicherheit, Gewalt, Angst und Armut das Leben der Kinder im Irak, erklärte UNICEF am Mittwoch in Berlin. Seit 2006 hätten mehr als 850.000 Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Familien ihre Häuser verlassen müssen. Sie seien seither innerhalb des Landes auf der Flucht. Fast jedes zweite Kind im Grundschulalter geht nicht zur Schule und jedes fünfte Kind leidet an chronischer Mangelernährung. 
AABerlin (epo.de). - Ungeachtet internationaler Kritik an der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Ägypten will die deutsche Bundesregierung die Beziehungen zu dem nordafrikanischen Land ausbauen. "Ägypten ist ein wichtiger und geschätzter Partner Deutschlands in der von zahlreichen Konflikten geprägten Nahost-Region", erklärte das Auswärtige Amt anlässlich des Staatsbesuches von Präsident Mohamed Hosni Mubarak am Mittwoch in Berlin. 
AABerlin (epo.de). - Das Auswärtige Amt erhöht seine Unterstützung für irakische Flüchtlinge um 2,5 Millionen  Euro. Die Gelder würden dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) zur Verfügung gestellt, der damit humanitäre Hilfsmaßnahmen zugunsten irakischer Flüchtlinge in Syrien und Jordanien sowie für Binnenvertriebene im Irak finanziere, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Daneben unterstützt das Auswärtige Amt die Flüchtlingsarbeit des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sowie verschiedene Hilfsprojekte deutscher Nichtregierungsorganisationen mit einer Million Euro.
CaritasFreiburg (epo.de). - Für irakische Flüchtlinge wird die Lage zusehends hoffnungsloser. Darauf hat Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, aus Anlass des fünften Jahrestages des amerikanisch geführten Einmarsches im Irak am Mittwoch hingewiesen. Nach Jahren auf der Flucht lebten Hunderttausende Iraker illegal und weitgehend mittellos in Ländern wie Syrien und Jordanien. Einfache Krankheiten seien bereits lebensbedrohlich, da die Behandlung für viele Flüchtlinge unerschwinglich sei.
ROGBerlin (epo.de). - Reporter ohne Grenzen hat einen detaillierten Bericht zur Lage irakischer Journalisten veröffentlicht, die seit Kriegsbeginn vor fünf Jahren aus ihrem Land flüchten mussten. Nach Drohungen oder überlebten Attentaten seien viele nach Jordanien oder Syrien gegangen, berichtet die Organisation. Hunderte versuchten, in Damaskus oder Amman zu überleben. Nur wenige hätten in Länder Europas oder in Nordamerika einreisen können.
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