Nahost

medicoGaza Stadt/Frankfurt (epo.de). - In den vergangenen Tagen sind in Gazastreifen mindestens sechs Gesundheitsarbeiter durch die israelische Armee getötet worden. Das berichtete die Frankfurter Hilfsorganisation medico international am Dienstag in Frankfurt. Unter den Opfern sei auch ein Sanitäter der medico-Partnerorganisation "Health Work Committees". Seine Ambulanz sei von einem Helikopter beschossen worden.

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Berlin (epo.de). - Die pakistanische Provinz Belutschistan ist am Mittwoch von einem Erdbeben überrascht worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters haben die Rettungskräfte bereits 160 Tote geborgen. Es wird befürchtet, dass die Anzahl der Opfer weiter steigt, denn durch das Beben wurden hunderte Häuser zum Einsturz gebracht. Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der sich am Dienstag mit dem pakistanischen Außenminister in Islamabad getroffen hatte, sicherte am Mittwoch in Berlin eine finanzielle Soforthilfe von 250.000 Euro zu.

careBerlin (epo.de). - "Das Nahost-Quartett ist gescheitert. Weder das Leben der Palästinenser wurde verbessert noch die Aussicht auf Frieden erhöht." Dies sind die Kernaussagen eines von CARE Deutschland-Luxemburg, medico international Deutschland und 16 weiteren internationalen Hilfsorganisationen veröffentlichten Berichtes zur Lage im Nahen Osten. Anlass ist das für Freitag geplante Treffen des Nahost-Quartetts in New York.
Fritz RaffSaarbrücken (epo.de) - Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff (Foto) hat die Hamas aufgefordert, den verschleppten palästinensischen ARD-Kameramann Sawah Abu Saif sofort freizulassen. Der ARD-Journalist war in der Nacht zum Samstag von vier maskierten Hamas-Männern in seiner Wohnung festgenommen worden. Zur Begründung hieß es, Sawah Abu Saif stehe in dem Verdacht, ein Fatah-Aktivist zu sein.
aaBerlin (epo.de). - In Wien ist am Montag eine internationale Geberkonferenz für den Wiederaufbau des palästinensischen Flüchtlingslagers Nahr el-Bared im Libanon und die Entwicklung umliegender Gemeinden im Norden des Landes zusammen getreten. Für die deutsche Bundesregierung nahm Staatsminister Gloser an der Konferenz teil. Anlässlich der Geberkonferenz sagte die Bundesregierung weitere sechs Millionen Euro Hilfe zu, davon vier Mio. aus dem Haushalt des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und 2 Mio. aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes.
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