Wasser

Foto: UNICEF

New York/Genf/Berlin (epo.de). - Rund 1,2 Milliarden Menschen weltweit müssen ihre Notdurft noch immer im Freien verrichten. Die Zahl der Menschen, die keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen haben, liegt sogar bei 2,5 Milliarden. Die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser ist dagegen erstmals unter eine Milliarde gesunken. Das geht aus einem neuen Bericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. 
Sauerstoff im Meer

Kiel (epo.de). - Meereswissenschaftler sind einer weiteren alarmierenden Veränderung auf die Spur gekommen. In einigen Regionen des Weltozeans nimmt der Sauerstoffgehalt ab, der die Lebensgrundlage für marine Organismen darstellt. Als Ursache für den Rückgang werden durch den globalen Klimawandel verursachte Umweltveränderungen angenommen.
Frauen an einer Wasserquelle in Pakistan. Foto: GTZ

Berlin (epo.de). - Wie können wir den vorhersehbar wachsenden Konflikten um die Ressource "Wasser" präventiv begegnen? Dies ist die Leitfrage, auf die das Auswärtige Amt (AA) in einer internationalen Ministerkonferenz am Dienstag (1. April) Lösungsansätze erarbeiten möchte. Besonderes Augenmerk soll die Region Zentralasien erhalten. Zentralasien ist eine der Regionen, die nach Einschätzung des Weltklimarats IPCC besonders stark vom Klimawandel und damit zusammenhängenden Auswirkungen auf den lokalen Wasserkreislauf betroffen sein werden.
tdhBangkok (epo.de). - Mit einer Demonstration von Fischer-, Bauern- und Umweltorganisationen in Chiangrai/Thailand beginnen terre des hommes-Projektpartner aus Südostasien am 22. März, dem Internationalen Tag des Wassers, die Kampagne "Our Rivers, Our Life - Kinder schützen ihre Flüsse". Sie wollen erreichen, dass Umweltstandards eingehalten werden und der biologische Reichtum von Bächen, Seen und Flüssen erhalten bleibt.
KNHDuisburg (epo.de). - Die Kindernothilfe hat in Nordindien ein Wasserprojekt gestartet, das 6.000 Kindern und Jugendlichen den Weg aus der Armut ebnen soll. Vorbild ist ein erfolgreiches Programm, das bereits seit 2002 in der Region Dahod im Bundesstaat Gujarat läuft. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren des Projektes ist die Beteiligung der Familien an Planung und Durchführung. 
WHHBonn (epo.de). - Die Welthungerhilfe hat mehr Einsatz für Sanitär- und Hygienemaßnahmen sowohl in Entwicklungs- als auch in Nothilfeprojekten gefordert. "Es ist ein unpopuläres Thema, aber der Bau von Latrinen und Hygieneschulungen sind essentiell, wenn die Gesundheitssituation der Menschen in den Entwicklungsländern verbessert werden soll", sagte Martin Wolff, Programm-Manager der Welthungerhilfe für Uganda, Ruanda und Burundi.
GTZEschborn (epo.de). - 1,2 Milliarden Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sauberem Wasser. 685 lautet in Tunesien die magische Zahl. So hoch ist der Wasserverbrauch in dem nordafrikanischen Land pro Tag und pro Kopf. Tendenz steigend! Zum Vergleich im nicht gerade regenarmen Deutschland: Hier sind es nur 128 Liter pro Kopf und Tag. Schon jetzt ist absehbar, dass im Jahr 2030 in Tunesien, wenn die heutigen Kinder das Erwachsenenalter erreicht haben, nicht mehr genug Wasser geben wird.
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