Wasser

TanzaniaHamburg (epo.de). - Ein Gericht in London hat dem tansanischen Staat mehr als drei Millionen Pfund als Entschädigung für den Schaden zugesprochen, den die privaten Betreiber der Wasserversorgung der tansanischen Millionenstadt Dar es Salaam angerichtet haben. Die Privatisierung erfolgte auf Druck der Weltbank, die weitere Kredite von einer Privatisierungspolitik der tansanischen Regierung abhängig machte. Entwicklungsorganisationen begrüßten das Urteil und werteten es auch als Niederlage für die Weltbank.
Entsalzungsanlage f?r Meerwasser. Foto: FraunhoferFreiburg (epo.de). - Wassermangel sorgt in weiten Teilen Afrikas und Asiens für große Not bei der Bevölkerung. Kleine dezentrale Wasseraufbereitungsanlagen mit autonomer Energieversorgung könnten helfen: Sie verwandeln salzhaltiges Meer- oder Brackwasser in sauberes Trinkwasser. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg hat kleine solarthermische Entsalzungsanlagen entwickelt und erfolgreiche Tests in Gran Canaria und Jordanien durchgeführt. Die Forscher bereiten jetzt die Vermarktung der Anlagen vor. Die Kosten für tausend Liter Trinkwasser sollen bei etwa 10 Euro liegen.
Bremerhaven (epo.de). - Die Tsunami-Gruppe des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) hat die erste Version der Simulationskomponente für das Deutsch-Indonesische Tsunami-Frühwarnsystem übergeben. Es soll im Dezember in Jakarta in den Testbetrieb gehen. Die Verabschiedung des Schnittstellendokuments sei ein Meilenstein in der Entwicklung des Frühwarnsystems, erklärte das AWI in Bremerhaven.
WWFHamburg (epo.de). - Der WWF hat die Verbraucher anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober aufgefordert, beim Fischkauf auf die Herkunft und die Art des Fisches zu achten. Eine gute Wahl sind nach Angaben der Umweltstiftung Forelle, Hering oder Seelachs. Dagegen sollte man auf Rotbarsch, Kabeljau oder Scholle lieber verzichten. Der Grund: Die Bestände dieser Fischarten sind überfischt oder die Fangmethoden sind bedenklich.
urgewaldBerlin (epo.de). - Mit einem Hungerstreik , der bereits seit 40 Tagen andauert, machen zwei junge Männer im nordostindischen Bundesstaat Sikkim auf die Zerstörung des Dzongu-Tals durch sechs Großstaudämme aufmerksam. Der erste dieser Dämme, Teesta 5, stehe kurz vor der Fertigstellung, berichtete die deutsche Umweltorganisation urgewald am Montag in Berlin. Damit seien eine unermessliche biologische Vielfalt und das letzte Rückzugsgebiet des Lepcha-Volkes bedroht.
WWFHamburg (epo.de). - Das Artensterben und die Vernichtung wichtiger Lebensräume in den Ozeanen geht trotz zahlreicher nationaler und internationaler Schutzinitiativen ungebremst weiter. Überfischung, Klimawandel, Rohstoffhunger, Meeresverschmutzung, Schifffahrt und die Verbauung der Küsten bedrohen die Meere. Dies geht aus einem zum Tag der Ozeane am 8. Juni veröffentlichten WWF-Bericht hervor. "Der globale Meeresschutz entwickelt sich im Schneckentempo, während zeitgleich die Plünderung und Zerstörung der Ozeane immer neue Dimensionen erreicht", warnte WWF-Expertin Karoline Schacht.
WEEDHasankeyf (epo.de). - Die Menschenrechts-Aktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Bianca Jagger hat die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz aufgefordert, keine Exportbürgschaft für die am umstrittenen Ilisu Staudamm in der Türkei beteiligten Unternehmen zu gewähren. In der Nähe der von der Flutung bedrohten antiken Stadt Hasankeyf weihte Jagger am Freitag gemeinsam mit dem Bürgermeister Hasankeyfs, Abdul Vahap Kusen, sowie lokalen und internationalen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen einen "Park der Hoffnung" ein.
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