Wasser

DSWHannover (epo.de). - Ein besserer Zugang zur Familienplanung könnte den Bevölkerungsdruck auf die knappe Ressource Wasser erheblich verringern. Das erklärte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltwassertages am 22. März. "Während die natürlichen Ressourcen der Erde schrumpfen, wächst die Weltbevölkerung jedes Jahr um 78 Millionen Menschen", sagte DSW-Geschäftsführer Jörg F. Maas.
tdhOsnabrück (epo.de). - Anlässlich des Weltwassertages am 22. März hat das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes gegen die Privatisierung der Wasserversorgung Stellung bezogen. "Jeder Tropfen zählt, das Motto des Weltwassertages 2007, darf nicht zum Argument für die Privatisierung der Wasserversorgung werden", erklärte Wolf-Christian Ramm, Sprecher von terre des hommes. Beispiele wie  Mumbai in Indien zeigten, dass der Preis als Regulativ zur Senkung des Wasserverbrauchs nur bedingt hilfreich sei.
Regenwassertank in Sri Lanka. Foto: MalteserKöln/Galle (epo.de). - Mehr als 3.000 vom Tsunami 2004 besonders hart betroffene Familien in den Distrikten Galle, Matara, Hambantota und Ampara in Sri Lanka haben von Malteser International einen eigenen Wassertank zum Sammeln von Regenwasser erhalten. "Diese Form der Wasserversorgung eröffnet den Menschen neue Perspektiven und Möglichkeiten im Umgang mit der Wasserknappheit," erklärte Jürgen Clemens, Länderreferent für Sri Lanka bei den Maltesern, anlässlich des Weltwassertages am 22. März.
DWHHBonn (epo.de). - Die Menschen in Entwicklungsländern sind von der Klimaveränderung - etwa den damit einhergehenden Dürren - am härtesten betroffen. Darauf hat die Deutsche Welthungerhilfe anlässlich des Weltwassertages am 22. Mätz hingewiesen. "Arme Länder sind weder finanziell noch technisch der zunehmenden Wasserknappheit gewachsen. Die Industrieländer als Hauptverursacher des Kimawandels müssen ihren Umgang mit Energie endlich ändern", forderte Generalsekretär Hans-Joachim Preuß.
Ban Ki MoonNew York (epo.de). - Der Weltwassertag wird in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt auf der "Bewältigung der Wasserknappheit" begangen. Wasserknappheit kann natürliche, wirtschaftliche oder institutionelle Ursachen haben und immer wieder an unterschiedlichen Orten auftreten. Derzeit leiden nach Angaben der Vereinten Nationen 700 Millionen Menschen in 43 Ländern unter Wasserknappheit. Bis zum Jahr 2025 werde sich diese Zahl auf mehr als drei Milliarden Menschen erhöhen, warnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon anlässlich des Weltwassertages am 22. März.
Ilisu StaudammBerlin (epo.de). - Aus Protest gegen die drohende Vergabe einer Hermesbürgschaft für den umstrittenen Ilisu-Staudamm in der Türkei durch die deutsche Bundesregierung haben Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten am Mittwoch das Brandenburger Tor in Berlin besetzt. Der Staudamm soll den Tigris kurz vor der Grenze zu Irak und Syrien aufstauen. Die Aktivisten argumentieren, das Projekt verletze das Völkerrecht und führe zu massiven Vertreibungen.
Trockengebiet in ChinaBeijing/Leipzig (epo.de). - Deutsche und chinesische Wissenschaftler wollen künftig stärker zusammen arbeiten, um ökologische Probleme der Trockengebiete im Nordwesten Chinas zu bekämpfen. Dazu soll ein gemeinsames Zentrum für Trockengebietsforschung in Beijing gegründet werden. An dem Projekt beteiligt sind Wissenschaftler der Agrar-Universität Urumqi, der Beijing Forestry University, der Universitäten  Bielefeld, Halle, Hohenheim, Marburg  und des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ).
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