Wasser

greenpeaceHamburg (epo.de). - Greenpeace will die Auswirkungen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dokumentieren. Anfang August starte das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" zu einer dreimonatigen Untersuchungstour in die Region, teilte die Umweltorganisation in Hamburg mit. Ziel der Reise sei es, möglichst viele unabhängige Daten und Informationen auch über bisher noch nicht geschädigte, aber bedrohte Gebiete zu sammeln.
mangroven_unep_200Hamburg (epo.de). - Der WWF hat vor der fortschreitenden Industrialisierung und Plünderung der Weltmeere gewarnt. Die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verdeutliche, welche Risiken mit der zunehmenden Förderung von Rohstoffen auf dem Meer verbunden sind, erklärte die Umweltorganisation zum Welttag der Ozeane am 8. Juni. Verschmutzungen durch Industrieabwässer und Schifffahrt, Düngemitteleintrag aus der Landwirtschaft, sowie Überfischung durch industrielle, weltweit operierende Fangflotten bedrohten die Weltmeere zusätzlich.
wash_100Berlin (epo.de). - Wenn während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika um den Titel gespielt wird, werden Spiel für Spiel zwischen Anstoß und Abpfiff mehr als 300 Kinder in Afrika an den Folgen verschmutzten Wassers und dem Mangel an Waschmitteln, Toiletten oder Duschen sterben. Alle 20 Sekunden verliert ein Kind sein Leben, weil in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara die Wasserversorgung katastrophal ist. Auf das Problem der mangelnden sanitären Grundversorgung soll jetzt ein Fußballclub besonderer Art aufmerksam machen: "Wash United". "Wash" steht dabei für Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene.
wasser_kinder_who_200Osnabrück (epo.de). - Rund 1,5 Millionen Kinder sterben jedes Jahr durch verunreinigtes Trinkwasser - das sind über 4000 Kinder täglich. Daran hat das Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Weltwassertages am 22. März erinnert. Verschmutztes Wasser verursacht Durchfall, Cholera, Hepatitis A und viele andere Krankheiten. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Sie decken ihren täglichen Bedarf aus Flüssen, Seen, Brunnen und Bächen.
duerre_ostafrika_nasa_150Nairobi (epo.de). - Mehr als 20 Millionen Menschen sind derzeit am Horn von Afrika auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. In Kenia leidet aufgrund einer lang anhaltenden Dürreperiode bereits rund ein Drittel der Bevölkerung Hunger. Die Regenperiode, die im Oktober eingesetzt hat, kann die lang anhaltende Wasserknappheit nicht wettmachen. Das ganze Ausmaß der Folgen der Trockenheit in Ostafrika zeigen jetzt Satellitenaufnahmen der US-Raumfahrtbehörde NASA.
Kayapo-Proteste am Rio XinguBrasilia/Berlin (epo.de). - Im brasilianischen Amazonasgebiet beginnen Angehörige des Kayapó-Volkes am Mittwoch mit einwöchigen Protestaktionen gegen den Bau eines riesigen Staudammes am Xingu-Fluss. Auch an anderen Nebenflüssen des Amazonas sind Wasserkraft-Projekte geplant, die Siedlungsgebiete indigener Völker überfluten würden. Die Hilfsorganisation Survival International rechnet mit einer Welle indigener Proteste.
Tschad-SeeRom (epo.de). - Der einst 25.000 Quadratkilometer große Tschad-See ist seit 1963 um 90 Prozent geschrumpft. Rund 30 Millionen Menschen in den Anrainerstaaten Kamerun, Niger, Nigeria und Tschad seien mit einer schleichenden humanitären Katastrophe konfrontiert, warnte die Welternährungsorganisation FAO am Donnerstag in Rom. Bis in 20 Jahren könnte der See vollkommen verschwunden sein.
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