Wasser

Ban Ki MoonNew York (epo.de). - Der Weltwassertag wird in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt auf der "Bewältigung der Wasserknappheit" begangen. Wasserknappheit kann natürliche, wirtschaftliche oder institutionelle Ursachen haben und immer wieder an unterschiedlichen Orten auftreten. Derzeit leiden nach Angaben der Vereinten Nationen 700 Millionen Menschen in 43 Ländern unter Wasserknappheit. Bis zum Jahr 2025 werde sich diese Zahl auf mehr als drei Milliarden Menschen erhöhen, warnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon anlässlich des Weltwassertages am 22. März.
Ilisu StaudammBerlin (epo.de). - Aus Protest gegen die drohende Vergabe einer Hermesbürgschaft für den umstrittenen Ilisu-Staudamm in der Türkei durch die deutsche Bundesregierung haben Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten am Mittwoch das Brandenburger Tor in Berlin besetzt. Der Staudamm soll den Tigris kurz vor der Grenze zu Irak und Syrien aufstauen. Die Aktivisten argumentieren, das Projekt verletze das Völkerrecht und führe zu massiven Vertreibungen.
Trockengebiet in ChinaBeijing/Leipzig (epo.de). - Deutsche und chinesische Wissenschaftler wollen künftig stärker zusammen arbeiten, um ökologische Probleme der Trockengebiete im Nordwesten Chinas zu bekämpfen. Dazu soll ein gemeinsames Zentrum für Trockengebietsforschung in Beijing gegründet werden. An dem Projekt beteiligt sind Wissenschaftler der Agrar-Universität Urumqi, der Beijing Forestry University, der Universitäten  Bielefeld, Halle, Hohenheim, Marburg  und des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ).
Thilo HoppeBerlin (epo.de). - Der Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Thilo Hoppe, hat gefordert, die Wasser- und Sanitärversorgung in Entwicklungsländern auszubauen. Der diesjährige Bericht über die menschliche Entwicklung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) mache deutlich, dass die globale Wasserkrise kein Problem von Wasserknappheit sei, sondern ein politisches Versäumnis, sagte Hoppe in Berlin.
HDR 2006Kapstadt/Berlin (epo.de). -  2,6 Milliarden Menschen müssen ohne eine gesundheitlich unbedenkliche sanitäre Entsorgung leben. Der am Donnerstag veröffentlichte "Bericht über die menschliche Entwicklung 2006" des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) stellt dar, welche Folgen diese sanitäre Krise in vielen Ländern im Süden der Welt hat. Zugleich ordnet er die Wasser- und Sanitärprobleme in globale Entwicklungskrisen ein. Der Human Development Report (HDR) 2006 trägt den Titel "Nicht nur eine Frage der Knappheit: Macht, Armut und die globale Wasserkrise". Frank Kürschner-Pelkmann hat den Bericht analysiert.
WasserkampagneStuttgart/Hamburg (epo.de). - Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" hat am Wochenende ihre Kampagne "MenschenRecht Wasser" abgeschlossen und Bilanz gezogen. Der Einsatz für das Menschenrecht auf Wasser wird jetzt weltweit von Kirchen und ökumenischen Hilfswerken weiter getragen. Symbolisch wurde das "Steuerrad" an das Ökumenische Wassernetzwerk übergeben, das die Arbeit koordinieren wird.
Uschi EidBerlin (epo.de). - Der Deutsche Bundestag hat einem interfraktionellen Antrag zugestimmt, das Jahr 2008 zum "Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung" der Vereinten Nationen ausrufen. Mit dem internationalen Jahr solle die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Tatsache gelenkt werden, dass nach wie vor täglich 6.000 Kinder weltweit an den Folgen verschmutzten Wassers sterben, erklärte die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Uschi Eid (Foto).
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