Entwicklungszusammenarbeit

Heidemarie Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Die deutsche Entwicklungspolitik ist nach den Worten von Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) "moderner, effizienter und kohärenter" geworden. Anlässlich der Vorstellung des 12. entwicklungspolitischen Berichts der Bundesregierung kündigte die Ministerin an, die rot-grüne Bundesregierung wolle den Stufenplan zur Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0,7% des Bruttoinlandsproduktes bis zum Jahr 2015 sorgfältig umsetzen.

World VisionFriedrichsdorf (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und World Vision Deutschland haben in Friedrichsdorf eine intensive Zusammenarbeit bei Wiederaufbau- und Bildungsprojekten in Sri Lanka vereinbart. Mit dieser Zusammenarbeit wollen beide Partner öffentliche und private Mittel für die Tsunami-Hilfe bündeln und Synergie-Effekte nutzen.

GTZEschborn (epo). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat ihre Tätigkeit im Auftrag internationaler Organisationen und privater Unternehmen im vergangenen Jahr kräftig steigern können. Insgesamt stagnierte der Umsatz jedoch, und die Zahl der GTZ-Mitarbeiter im In- und Ausland ging um mehr als 100 zurück. Dies geht aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2004 hervor, der in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Brot f?r die WeltStuttgart (epo). - "Brot für die Welt" stellt weitere 4,2 Millionen Euro für 31 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika zur Verfügung. Schwerpunkte sind die Bekämpfung von HIV/Aids und die Förderung von Kleinkrediten. Der Bewilligungsausschuss der evangelischen Entwicklungsorganisation genehmigte in Stuttgart unter anderem mehr als 300.000 Euro für ein Basisgesundheitsprogramm der Vereinigung baptistischer Kirchen in Kamerun.

BMZDhaka/Berlin (epo). - Die Stärkung der demokratischen Strukturen, gute Regierungsführung und die Reformpolitik der bangladeschischen Regierung waren die zentralen Themen bei den diesjährigen Regierungsverhandlungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Bangladesh. Als wichtigstes Projekt wurde bei den Gesprächen in Dhaka/Bangladesch, die jetzt zu Ende gegangen sind, ein Sektorprogramm zur Gesundheitsversorgung vereinbart.

DWHHBerlin (epo). - Die Deutsche Welthungerhilfe hat im Jahr 2004 mit Gesamteinnahmen von 104 Millionen Euro das beste Ergebnis in ihrer 43jährigen Geschichte erzielt. Sowohl die Spenden (33,4 Mio. Euro) als auch die öffentlichen Zuschüsse (70,6 Mio. Euro) seien gestiegen. "Dieses gute Ergebnis wäre auch ohne die Spenden für die Tsunami-Opfer erreicht worden, für die in den letzten Dezembertagen rund 2,7 Millionen Euro eingingen", so die Hilfsorganisation.

BMZBerlin (epo). - Deutschland will China auch in Zukunft bei seinen Reformen in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenschutz, bei Wirtschafts- und Rechtsreformen und im Gesundheitsbereich unterstützen. Darauf haben sich nach Angaben des Entwicklungsministeriums (BMZ) beide Länder bei jetzt zu Ende gegangenen Regierungsverhandlungen verständigt. Das BMZ sagte insgesamt 68 Mio. Euro zu.

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