Entwicklungszusammenarbeit

venro 200Berlin. - Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hat eine Anpassung der Corona-Rettungsmaßnahmen gefordert, damit die Handlungsfähigkeit entwicklungspolitischer und humanitärer Organisationen über die Krise hinaus gesichert bleibt. Viele Aktionen, die im Frühjahr auf den Straßen und zur Osterzeit in Kirchengemeinden für Spendeneingänge sorgen, fielen in diesem Jahr aus. Viele Projekte könnten dadurch nicht wie geplant umgesetzt werden oder drohten sogar, nicht mehr realisiert werden zu können.

wusWiesbaden. - Die weltweite Coronakrise zeigt die Dringlichkeit der UN-Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele. So sieht Ziel 3 internationale Maßnahmen für "Gesundheit und Wohlergehen" vor, Ziel 6 "Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen". Dabei setzt die Agenda 2030 auf gemeinsame Anstrengungen weltweit. Kein Mensch soll zurückbleiben – "leave no one behind", lautet die Leitidee. Um diese Idee stark zu machen, lädt der World University Service (WUS) in der aktuellen Krisensituation zu der digitalen Kampagne "Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück" ein.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie fordern immer mehr Länder im Globalen Süden Schuldenerlasse. Ecuador widmet eigenständig für die Rückzahlung von Schulden vorgesehene Gelder für die Bewältigung der Pandemie um. Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de fordert von der Bundesregierung, zugunsten der Bewältigung der weltweiten Krise auf die Schuldenrückzahlung betroffener Länder zu verzichten.

venro 200Berlin. - Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und Humanitäre Hilfe im kommenden Jahr nicht erhöht werden. Der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) fordert eine Aufstockung. Die Bekämpfung extremer Armut und die Bewältigung humanitärer Krisen würden infolge der Corona-Pandemie weit mehr Anstrengungen erfordern, erklärte VENRO.

Berlin. - Das Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz (SPD) veröffentlicht am Mittwoch den Eckwertebeschluss der Bundesregierung. In einem gemeinsamen Appell warnen sechs deutsche Entwicklungsorganisationen Scholz davor, die Mittel zur Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten zu kürzen. Die UN-Nachhaltigkeitsziele könnten so nicht erreicht werden. Eine Kürzung stünde auch in starkem Widerspruch zum Koalitionsvertrag.

bmz 100Berlin. - Im Rahmen seiner Reise nach Bangladesch hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das größte Rohingya-Flüchtlingslager in Kutupalong besucht. Myanmar stehe in der Verpflichtung, eine Rückkehr der insgesamt eine Million Flüchtlinge in Sicherheit zu garantieren und die noch im Land lebenden Rohingya zu schützen, erklärte Müller. Die Entwicklungszusammenarbeit mit Myanmar werde einstweilen ausgesetzt.

dsw neuHannover. - Bei der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) erfolgt am 1. März 2020 ein Wechsel an der Spitze: Jan Kreutzberg übernimmt als Geschäftsführer das Amt von Renate Bähr, unter deren Führung sich die DSW in den letzten zwölf Jahren zu einer national wie international anerkannten Entwicklungsorganisation im Bereich der globalen Gesundheit und Familienplanung entwickelt hat.

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