Weltwirtschaft

Stop wtoBrüssel (epo). - Die von Konzerninteressen dominierte EU-Handelspolitik hat nach Ansicht nichtstaatlicher Organisationen im Rahmen der laufenden Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) "verheerende" Auswirkungen auf Entwicklung und Umwelt. "Das Hauptziel der EU-Regierungen und der Kommission bei der WTO-Ministerkonferenz in Hongkong ist mehr Marktzugang für europäische Unternehmen, insbesondere auch bei Schwellen- und Entwicklungsländern", erklärten das globalisierungskritische Netzwerk Attac, Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung (WEED) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND) anlässlich des informellen Handelsministertreffens am heutigen Montag und des offiziellen Handelsministerrates am morgigen Dienstag in Brüssel. Die Dominanz der Konzerinteressen müsse zurückgedrängt werden.
OxfamBerlin (epo). - Die Hilfsorganisation Oxfam Deutschland, der World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) haben anlässlich der Sitzung des Rates der EU-Agrarminister in dieser Woche ein Positionspapier zur Zuckerreform vorgelegt. Darin fordern die NRO flankierende Maßnahmen, um die Folgen der Reform für arme Entwicklungsländer zu mindern.

WTOJohannesburg/Genf (epo). - Die Länder Afrikas könnten noch ärmer werden, sollte die Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) beim Gipfel im Dezember in Hongkong erfolgreich abgeschlossen werden können. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht der internationalen Hilfsorganisation Oxfam, der heute - vier Jahre nach Beginn der Doha-Entwicklungsrunde und einen Monat vor dem kritischen WTO-Ministertreffen in Hongkong - in Johannesburg und Genf veröffentlicht wurde.

Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat in Berlin eine Petition gegen Kinderarbeit entgegen genommen. Die Petition ist Teil der Kampagne "Stopp Kinderarbeit. Schule ist der beste Arbeitsplatz", die von der Deutschen Welthungerhilfe gemeinsam mit der indischen Kinderrechtsorganisation MV Foundation durchgeführt wird.

UNNew York (epo). - Mit der Aufhebung von Zöllen und Importquoten in den Industriestaaten könnte den ärmsten Ländern der Welt auf einfache Weise geholfen werden. Wenn die Welthandelsorganisation (WTO) entsprechende Handelspräferenzen für die Least Developed Countries (LDC) vereinbaren würde, könnten deren Exporteinnahmen um 6,4 Millionen US-Dollar und ihr Allgemeinwohl um bis zu acht Mio. Dollar gesteigert werden, sagte der UN-Vertreter der LDC, Anwarul K. Chowdhury, vor der UNO-Vollversammlung in New York.

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