Gesundheit

GTZEschborn (epo.de). - Wenn Unternehmen in Afrika ihre Mitarbeiter über HIV/Aids aufklären und im Krankheitsfall unterstützen, dann ist das eine besonders wirkungsvolle Art der Aidsbekämpfung. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
G8Berlin/Rostock (epo.de). - Die G8-Staaten haben bei ihrem Gipfeltreffen in Heiligendamm ein Hilfsprogramm in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria beschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte nach einem Treffen mit Vertretern afrikanischer Staaten zudem an, die G8-Länder würden ihre Verpflichtungen gegenüber Afrika erfüllen. Umwelt- und Entwicklungsorganisationen kritisierten die Gipfelergebnisse als sehr mager.
World VisionFriedrichsdorf (epo.de). - World Vision Deutschland hat anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm die Bereitstellung weiterer Finanzmittel speziell zur Eindämmung von HIV und AIDS gefordert. "Wir begrüßen die Zusage der Bundesregierung, zusätzliche 750 Millionen Euro für die Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen", sagte AIDS-Experte Marwin Meier. "Allerdings wird diese Summe allein schon für die Bekämpfung der Immunschwäche-Krankheit AIDS benötigt."
Berlin (epo.de). - Deutsche und internationale Hilfsorganisationen haben eine Neuausrichtung der globalen Medikamentenpolitik auf die Bedürfnisse der ärmsten Bevölkerungsschichten gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung verlangen sie zugleich die Sicherstellung eines preiswerten Zugangs zu patentgeschützten Medikamenten. Die Erklärung "Für Innovation und Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln", die von medico international, Brot für die Welt, Misereor und BUKO Pharma-Kampagne initiiert wurde, kritisiert das gegenwärtige patentgeschützte Forschungsmodell.
KNHDuisburg (epo.de). - Die Kindernothilfe hat die von der Bundesregierung zugesagten 750 Millionen Euro zusätzlicher Entwicklungshilfe begrüßt. Die anderen beim G8-Gipfel in Heiligendamm vertretenen Staaten sollten diesem guten Beispiel folgen und nun auch mehr Geld als bisher für den Kampf gegen Armut und Aids zur Verfügung stellen, forderte die Organisation. "Ohne zusätzliche Unterstützung wird die Zahl der Aidswaisen von heute 15 Millionen auf mehr als 25 Millionen steigen", sagte Frank Mischo, Aids-Experte der Kindernothilfe.
?rzte ohne GrenzenBerlin/Johannesburg (epo.de). - Fehlendes medizinisches Personal erschwert den Zugang zur HIV/Aids-Behandlung für Millionen Bedürftige im südlichen Afrika. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in einem neuen Bericht. Er befasst sich mit der Situation in Lesotho, Malawi, Mosambik und Südafrika. Die bisherigen Versorgungsmöglichkeiten decken in diesen vier Ländern längst nicht den Bedarf. Noch immer benötigen dort mehr als eine Million Menschen eine lebensverlängernde antiretrovirale Behandlung. Sie haben jedoch keinen Zugang zu den Medikamenten.
VENROBonn (epo.de). - Deutsche und afrikanische Nichtregierungsorganisationen (NRO) haben auf einer Konferenz in Bonn die Europäische Union (EU) und die G8-Staaten zu mehr Engagement bei der Bekämpfung von HIV und Aids in Afrika aufgefordert. "Fünf Millionen Menschen müssen sterben, wenn wir jetzt nicht handeln", warnte Bernd Pastors, Geschäftsführer von action medeor und Vorstandsmitglied des Verbands Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).
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