Gesundheit

Dif?mStuttgart/Tübingen (epo.de). - "Brot für die Welt" und das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) haben sich für bezahlbare Aids-Medikamente in Thailand eingesetzt. In einem offenen Brief appellierten sie an das US-amerikanische Pharma-Unternehmen Abbott, weiterhin neue Medikamente zur Aids-Bekämpfung in Thailand zu registrieren und damit für den thailändischen Markt zur Verfügung zu stellen.
WVFriedrichsdorf/Berlin (epo.de). - Das Kinderhilfswerk World Vision hat die Vorschläge der G8-Staaten begrüßt, die direkten Investitionen in Afrika zu erhöhen. Gleichzeitig betonte World Vision aber, die Armut in Afrika könne nur besiegt werden, wenn die massive Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS gestoppt wird. "Eine hohe AIDS-Verbreitungsrate beeinträchtigt die Wirtschaftsentwicklung, lässt private Investitionen ins Leere laufen und ist so mit verantwortlich für Armut", sagte Marwin Meier, Referent für HIV und AIDS bei World Vision.
careBonn (epo.de). - Die Infektionskrankheit Tuberkulose (TB) breitet sich in Afrika immer weiter aus. "Tuberkulose ist in Afrika auf rapidem Vormarsch", warnte der Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland, Wolfgang Jamann, anlässlich des Welt-Tuberkulosetages am 24. März. Täglich koste die Krankheit 5.000 Menschenleben, obwohl sie heilbar sei. Besondere Sorgen bereite die Anfälligkeit von Menschen mit der Immunschwächekrankheit AIDS für Tuberkulose.
?rzte ohne GrenzenBerlin/Genf (epo.de). - Mit den gängigen Tests und Medikamenten lassen sich die zunehmenden Fälle der oft tödlich verlaufenden multi- und extremresistenten Tuberkulose (MDR-TB und XDR-TB) nicht bekämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt Ärzte ohne Grenzen nach mehrjährigen Behandlungsprogrammen in verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas. Anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages am 24. März forderte die internationale Hilfsorganisation größere Anstrengungen zur Forschung und Entwicklung neuer Diagnostika und Medikamente.
BfdWStuttgart (epo.de). - "Brot für die Welt" hat den radikalen Gesinnungswechsel in der Aids-Politik Südafrikas begrüßt. "Nach zu langen vergeudeten Jahren ideologischer Abwehrkämpfe nimmt nun endlich die Regierung den Kampf gegen die Epidemie in ihrem Land auf", erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt", zum Strategieplan, der jetzt bei einer nationalen Konferenz in Johannesburg vorgestellt und diskutiert wurde.
DSWHannover (epo.de). - Weltweit sind 39,5 Millionen Menschen HIV-positiv. Afrika südlich der Sahara ist mit insgesamt 24,7 Millionen Infizierten die am schlimmsten betroffene Region. Deutlich mehr als die Hälfte von ihnen - insgesamt 59 Prozent - sind Frauen. Hier ist die Feminisierung der Seuche besonders weit fortgeschritten. Frauen tragen doppelt schwer an der Aids-Epidemie, so die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): Das Risiko einer HIV-Infektion ist für sie deutlich höher als für Männer. Zudem pflegen zumeist Frauen die an Aids erkrankten Familienmitglieder.
BMZBerlin (epo.de). - Das Bundeskabinett hat den Aktionsplan zur Umsetzung der HIV/AIDS-Bekämpfungsstrategie der Bundesregierung angenommen. Wichtiger Bestandteil der Verpflichtungen ist die Erhöhung der Mittel zur weltweiten Bekämpfung von HIV/AIDS sowie Malaria und Tuberkulose um rund ein Drittel auf 400 Millionen Euro im Jahr 2007.
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