Gesundheit

DWHHBonn (epo.de). - Die Aids-Epidemie ist nicht nur ein Gesundheits-, sondern auch ein Ernährungsproblem. Darauf hat die Deutsche Welthungerhilfe anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hingewiesen. Unter- und Mangelernährung erhöhe das Risiko, sich mit dem HI-Virus zu infizieren. Umgekehrt verstärke die Aidsepidemie das Hungerproblem, vor allem in ländlichen Gebieten. In Afrika hat die Aidsepidemie bereits schwerwiegende Folgen für die landwirtschaftliche Produktion, weil immer mehr Menschen erkranken oder sterben.
tdhOsnabrück (epo.de). - Trotz vermehrter Anstrengungen ist keine Eindämmung der HIV/Aids-Pandemie in Sicht. Damit verschlechtern sich die Lebenschancen für Millionen Kinder weiter: Schätzungsweise 15 Millionen Jungen und Mädchen haben bereits ihre Eltern durch Aids verloren, zum Ende dieses Jahrzehnts könnte ihre Zahl auf mehr als 20 Millionen ansteigen. Dies erklärte das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember.
careBonn (epo.de). - Eine ausreichende und gehaltvolle Ernährung ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche HIV-Vorsorge und Behandlung. Darauf hat die Hilfsorganisation CARE hingewiesen. "Politische Entscheidungsträger und Regierungen müssen begreifen, dass der Kampf gegen AIDS untrennbar mit dem Kampf gegen Hunger und Armut verbunden ist", sagte der Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland, Wolfgang Jamann, anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember.
AeoGBerlin (epo.de). - Ärzte ohne Grenzen hat vor Rückschlägen bei der Behandlung von HIV/Aids in Entwicklungsländern gewarnt. Die in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte drohten durch eine neue Preisexplosion zunichte gemacht zu werden, erklärte die Organisation in Berlin. Wenn sich internationale Institutionen nicht umgehend den Herausforderungen der durch Patente steigenden Behandlungskosten stellen, seien diese Programme nicht dauerhaft finanzierbar.
Anopheles-M?cke. Foto: BNIHamburg (epo.de). - Ein viel versprechender neuer Malaria-Impfstoff für Kleinkinder wird seit kurzem in Ghana auf seine Sicherheit und Wirksamkeit getestet. Die ghanaische Forschungsstation des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) ist Partner der internationalen Phase II Studie, die an insgesamt acht Zentren in Afrika durchgeführt wird.
DSWHannover (epo.de). - Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) hat von der Bundesregierung mehr Investitionen in integrierte Aids-Programme in Afrika gefordert. "Die Menschen in Afrika brauchen eine bessere HIV-Prävention und mehr Möglichkeiten, ihre Kinderzahl selbst zu bestimmen", erklärte Renate Bähr von der DSW. "Die DSW fordert die Bundesregierung daher auf, stärker in Programme zu investieren, die Familienplanung und HIV-Prävention kombinieren."
UNAIDSGenf/Berlin (epo.de). - Weltweit sind derzeit rund 39,5 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Für das Jahr 2006 rechnet die UN-Sonderorganisation zu AIDS (UNAIDS) mit 4,3 Millionen Neuinfektionen und 2,9 Millionen Todesopfern als Folge einer AIDS-Erkrankung. Dies geht aus dem AIDS Epidemic Update hervor, das UNAIDS und die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag in Genf und Berlin veröffentlichten.
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