Fairer Handel

kopp gudrun 100Berlin. - Beim Kauf von Geschenken zu Weihnachten sollten Verbraucherinnen und Verbraucher genau hinsehen. Siegel und Zertifizierungen könnten wichtige Hinweise geben, unter welchen Bedingungen die Waren hergestellt wurden, mahnt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Gudrun Kopp.

transfair 100Köln. - Der faire Handel schafft bessere Einkommen in den Produktionsländern des globalen Südens und trägt zur Armutsbekämpfung in den ländlichen Regionen bei. Das ist das Ergebnis einer Studie über die Wirkung von Fairtrade in verschiedenen Produktbereichen auf drei Kontinenten, die TransFair anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums gemeinsam mit der Max Havelaar-Stiftung Schweiz in Auftrag gegeben hat.

misereorBerlin. - Anlässlich der Tagung "Fairness im Welthandel" hat das katholische Hilfswerk Misereor von Lebensmittel-Produzenten und Supermarkt-Ketten gefordert, ihre Produktionsbedingungen offenzulegen und dies auch verbindlich von ihren Lieferanten zu verlangen. "Es muss darum gehen, Armutsstrukturen aufzuheben und Bauern und Plantagenarbeiterinnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen", erklärte Geschäftsführer Thomas Antkowiak am Freitag in Berlin.
fairtrade_schools_100Düsseldorf. - Deutschlands Klassenprimus in Sachen Fairer Handel steht fest. Als erste Schule bundesweit erhielt das Erzbischöfliche Suitbertus-Gymnasium in Düsseldorf die Auszeichnung "Fairtrade-School". Unter dem Applaus von Schülern, Lehrern und Eltern überreichten die Schirmherrin der Kampagne, NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung Sylvia Löhrmann, und TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath die Urkunde am Montag an Schulleiterin Claudia Haupt.
bdkj_100Bonn. - Kirchliche Institutionen, Organisationen und Einrichtungen auf allen Ebenen sollen ihre Einkaufpraxis an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten. Das hat der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) anlässlich der Tagung seines Hauptausschusses in Bonn gefordert. Ob fair gehandelter Kaffee in Pfarrgemeinden oder Ökostrom in Tagungshäusern: Nicht Sparsamkeit, sondern Gerechtigkeit solle im Vordergrund kirchlicher Einkaufspraxis stehen.
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