Armutsbekämpfung

inkota_wahlcheckBerlin (epo.de). - Das INKOTA netzwerk versucht potenziellen Wählern mit einem "entwicklungspolitischen Kandidatencheck" eine Hilfestellung für die Bundestagswahl am 27. September zu geben. Dazu befragte INKOTA rund 1.500 Direktkandidaten, wie sie sich im Kampf gegen den weltweiten Hunger engagieren wollen. Die Antworten sind sehr übersichtlich nach Postleitzahlen und Wahlkreis abrufbar.
g8L'Aquila/Berlin (epo.de). - Mit Investitionen von rund 20 Milliarden US-Dollar, über drei Jahre verteilt, wollen die G8 Staaten künftig mehr Mittel in die Landwirtschaft in den Entwicklungsländern leiten. In einer am Freitag in L'Aquila verabschiedeten Erklärung heißt es, die G8, eine Reihe weiterer Länder und internationale Organisationen hätten eine Initiative zur Ernärungssicherheit gegründet, um die Agrarproduktion in den ärmeren Ländern anzukurbeln.
MDG 2009Genf (epo.de). - Die globale Wirtschafts- und Ernährungskrise hat die mühsam erreichten Fortschritte beim Kampf gegen Armut und Hunger verlangsamt oder zunichte gemacht. Es gebe zwar viele Erfolge, aber die meisten Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) seien nicht wie geplant bis 2015 zu erreichen, heißt es im Millenniums-Entwicklungsbericht 2009, den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag in Genf vorstellte. "Wir müssen trotz des ungünstigen wirtschaftlichen Klimas die im Jahr 2000 gegebenen Versprechen einhalten", schreibt Ban im Vorwort des Berichts.
Thomas Gebauer. Foto: medicoFrankfurt (epo.de). - Die Hilfsorganisation medico international glaubt angesichts der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mehr an die Erreichbarkeit der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen und hat ein "radikales Umdenken in der Entwicklungspolitik" gefordert. Notwendig sei ein "neuer globaler Sozialvertrag", sagte medico-Geschäftsführer Thomas Gebauer (Foto) bei der Vorstellung des Jahresberichts der Organisation am Donnerstag in Frankfurt. Gebauer befürchtet auch Kürzungen der Entwicklungshilfe.
un millenniumskampagneBonn (epo.de). - Die Spekulationsblase in den Industriestaaten und die daraus resultierende Weltwirtschaftskrise hat gravierende Folgen für viele Menschen in den Ländern des Südens: “Rund 1,4 Milliarden Arme weltweit werden mit ihrer Existenzgrundlage für die Auswirkungen der Finanzkrise zahlen”, warnte die UN-Millenniumskampagne am Mittwoch anlässlich des G20 Gipfels in London. Infolge sinkender Nationaleinkommen werde auch die anteilig berechnete weltweite Entwicklungshilfe um mindestens 4,5 Milliarden US-Dollar sinken.
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