Artenschutz

CMSBonn (epo.de). - Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder wildlebender Tierarten (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals, CMS) der Vereinten Nationen hat am Mittwoch den Beitritt Jemens als 100. Vertragsstaat gefeiert. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gratulierte dem in Bonn ansässigen Sekretariat der Konvention: "Das ist ein Meilenstein in der Entwicklung des weltweiten Schutzes der biologischen Vielfalt. Wir werden auch in Zukunft für weitere Beitritte zur Konvention werben", sagte Gabriel. Das CMS-Sekretariat hofft nun, Länder wie China und Russland, die von besonderer Bedeutung für die biologische Vielfalt sind, für einen Beitritt zu gewinnen.
BMUBonn/Berlin (epo.de). - Die Folgen des weltweiten Rückgangs der biologischen Vielfalt sollen der Öffentlichkeit stärker bewusst gemacht werden. Dies ist die wichtigste einer Reihe von Empfehlungen, die Experten bei einer Tagung zur Vorbereitung des Weltgipfels zur biologischen Vielfalt vorgelegt haben. Der Biodiversitätsgipfel wird im Mai 2008 in Bonn stattfinden.
CMSBonn (epo.de). - Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) hat das Jahr 2007 zum "Jahr des Delphins" erklärt und Unternehmen sowie internationale Organisationen um Beteiligung an einer Aufklärungskampagne über die Bedrohung der Delphine gebeten. Vor allem durch Beifang beim Fischfang und durch die Zerstörung ihrer Lebensräume sind Delphine bedroht. 

Grauwal. Foto: WWFFrankfurt/München (epo). - Umwelt- und Tierschutzorganisationen haben mit Enttäuschung auf die Ergebnisse der 58. Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) reagiert. "Jede Minute stirbt ein Wal oder Delfin durch Jagd, ertrinkt in Fischernetzen oder wird krank durch Meeresgifte. Aber damit wollten sich die IWC-Staaten nicht auseinanderzusetzen", kritisierte WWF-Walexperte Volker Homes. "2006 muss als Warnschuss für die Walschützer gesehen werden", sagte Sandra Altherr, Meeresexpertin von Pro Wildlife. "Die Walschutzländer müssen nun mit großem Nachdruck Sanktionen für die IWC durchsetzen, bevor die Walfangländer das Ruder in der IWC vollends übernehmen".

Belugawal. Foto: WWFSt. Kitts (epo). - Erstmals haben die Walfang-Nationen eine einfache Mehrheit in einer Abstimmung über die Wiederaufnahme des Walfanges erreicht. Mit 33 zu 32 Stimmen wurde auf der derzeit tagenden Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) eine Resolution befürwortet, die ein Ende des seit 1986 geltenden Walfang-Moratoriums fordert. Für eine Aufhebung des Moratoriums wäre eine Dreiviertel-Mehrheit erforderlich. Umwelschützer zeigten sich dennoch enttäuscht von der "Scheckbuch-Diplomatie" Japans.

Harpunist auf norwegischem Walf?nger. Foto: WWFSt. Kitts and Nevis/Frankfurt (epo). - Den Pro-Walfangnationen um Japan, Norwegen und Island ist es auf der 58. Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) nicht gelungen, die Walschützer zu überstimmen. Bei den ersten beiden Abstimmungen auf der Karibikinsel St. Kitts and Nevis votierte die IWC mit 32 zu 30 Stimmen gegen die Abschaffung des Schutzes von Kleinwalen, mit 33 zu 30 Stimmen gegen geheime Abstimmungen.

WaleHamburg (epo). - Die Tiefsee, einer der vielfältigsten, ursprünglichsten und sensibelsten Lebensräume des Planeten, ist von einem dramatischen Artenschwund bedroht. Der Zustand der Weltmeere lasse sich mit "leergefischt, vollgemüllt und vergiftet" beschreiben, erklärte die internationale Umweltschutzorganisation Greenpeace aus Anlass des internationalen "World Ocean's Day" am 8. Juni. Die besonders bedrohte Tiefsee sei der größte Lebensraum der Erde, jedoch weniger erforscht als der Mond.

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