Artenschutz

pro wildlifeMünchen. - Der Heimtierhandel ist für viele Arten eine große Bedrohung. Bei der 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in Genf (17. bis 28. August) stehen 57 Schutzanträge und 107 Arbeitsdokumente auf der Tagesordnung. Auffallend viele Anträge wurden für Arten eingereicht, die im internationalen Heimtierhandel begehrt sind, so die Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Vor allem Reptilien, Amphibien, zwei Otter-Arten und Spinnen stünden deshalb auf der Agenda.

pro wildlifeMünchen. - Elefant, Nashorn und Giraffe sind nur einige der Arten, über deren Schutz bei der kommenden 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) verhandelt wird. Die Konferenz findet vom 17. bis 28. August in Genf statt. Im Fokus der Weltartenschutzkonferenz stehen unter anderem zahlreiche Tierarten, die als Körperteile (Elfenbein, Nashorn-Horn, Felle, Häute, Knochen) oder Jagdtrophäen gehandelt werden.

pro wildlifeMünchen. - Zum Monatsende verlässt Japan die Internationale Walfangkommission (IWC) und nimmt am 1. Juli offiziell die kommerzielle Waljagd auf. Seit Inkrafttreten des kommerziellen Walfangmoratoriums 1986 hatte Japan unter dem juristischen Schlupfloch des "Wissenschaftswalfangs" insgesamt 12.041 Wale in der Antarktis und 5.324 Wale im Nordpazifik harpuniert. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife kritisierte den Austritt Japans aus der IWC.

fairtrade 100Köln. - Die Bienen sind bedroht – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gehen die Bestände zurück. Beim Fairen Handel leiden darunter vor allem Imker und Kleinbauern aus dem globalen Süden, für die Bienenhonig eine überlebenswichtige zusätzliche Einkommensquelle darstellt.

pro wildlifeMünchen. - In den kommenden Tagen wird Japan von seiner wohl letzten Walfangtour im Antarktis-Schutzgebiet zurückkehren: mit bis zu 333 Zwergwalen an Bord. Gleichzeitig bereiten sich die Walfänger in Island und Norwegen auf den Beginn der Jagdsaison ab dem 1. April vor. "2019 ist ein Schicksalsjahr für Wale", warnte Sandra Altherr von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife.

pro wildlifeMünchen. - Islands Fischereiminister hat neue Walfangquoten für die kommenden fünf Jahre freigegeben. 209 Finnwale und 217 Zwergwale dürften laut neuer Verordnung jährlich gejagt werden. Damit werde die Quote für die gefährdeten Finnwale um 55 Tiere jährlich erhöht, berichtete die Artenschutzorganisation Pro Wildlife am Mittwoch in München.

pro wildlifeMünchen. - Der Verkauf von Zebrafleisch beim Discounter Netto hat eine Diskussion über den Verkauf von exotischem Wildfleisch entfacht. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife warnte Handel und Verbraucher vor solchen Angeboten. "Das Fleisch stammt in aller Regel von Tieren aus freier Natur, die meisten Wildtierbestände sind aufgrund von Wilderei und Lebensraumverlust bereits rückläufig. Der Trend zu exotischem Fleisch von Tieren aus weit entfernten Ländern ist sehr bedenklich", sagte Daniela Freyer von Pro Wildlife.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok