Rohstoffe

blogger-logo-smallHamburg. - "Delikate Personalie im Ukraine-Konflikt", schreibt SPIEGEL ONLINE: "Hunter Biden, Sohn des US-Vizepräsidenten, übernimmt eine der Schaltstellen des ukrainischen Gasproduzenten Burisma. Den Hardlinern in Russland liefert sein Engagement eine Steilvorlage für ihre Propaganda." Warum verwendet der SPIEGEL-Autor das Wort "Propaganda" für offensichtlich zutreffende Behauptungen? SPON hat als Quelle das Wall Street Journal, das am 13. Mai berichtete, der Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden und ein enger Freund von Außenminister John Kerry hätten in der Führungsriege von Burisma angeheuert. Der Konzern, der in die Schiefergas-Produktion in der Ukraine einsteigen wolle, werde von dem ukrainischen Oligarchen Nikolai Zlochewski kontrolliert, der in der Regierung des gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowytsch zuletzt Energieminister war. > Mehr im epo.de Blog...

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afghanistan mes aynak wp 150Berlin. - In Afghanistan ist der Run auf die immensen Bodenschätze des Landes in vollem Gange. Auch die deutsche Bundesregierung beteiligt sich an dem Wettrennen um die im Boden schlummernden Ressourcen des Krisenstaates. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) forderte auf einer zweitätigen Konferenz in Berlin, die am Donnerstag zu Ende ging, ein größeres Engagement der deutschen Wirtschaft, ohne den Bergbausektor explizit zu nennen. Doch in Afghanistan geht es in erster Linie um die noch unerschlossenen Rohstoffe, die laut einer US-Studie eine Billion Dollar wert sein sollen, laut Schätzungen der afghanischen Regierung drei Billionen.

germanwatch 150Berlin. - Germanwatch hat den jetzt vorgelegten Gesetzentwurf der EU-Kommission für eine verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen aus Konfliktgebieten massiv kritisiert. Die Kommission sei vor der Lobby der Konzerne eingeknickt und habe lediglich freiwillige Maßnahmen angekündigt, erklärte die Entwicklungs- und Umweltorganisation.

cebit 2014Hannover. - Anlässlich der am Montag beginnenden Messe CeBIT hat Germanwatch das Geschäftsmodell der Elektronikbranche kritisiert. Im Fokus stehe allein die schnelle Entwicklung von neuen Produkten und Technologien, die mit sehr kurzen Produktzyklen einhergehen. Die damit eng verwobenen Themen Ressourcenschonung und Konflikte beim Rohstoffabbau würden dabei verschwiegen.

texacoBerlin. - Ein US-Bezirksrichter hat dem Ölmulti Chevron im Prozess gegen ecuadorianische Kläger Recht gegeben und eine Klage über eine Entschädigung für die Ölverschmutzung des Regenwaldes im Amazonas abgewiesen. Bei der Prozess geht es um 9,5 Milliarden US-Dollar. Richter Lewis Kaplan befand, Chevrons Behauptung treffe zu, dass die Kläger und ihre Rechtsanwälte das entsprechende Urteil eines ecuadorianischen Gerichts unzulässig beeinflusst hätten.

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