×

Nachricht

Failed loading XML...

Migration

gfbvGöttingen. - Für Flüchtlinge aus Eritrea und dem westsudanesischen Darfur gibt es in Ruanda weder Sicherheit noch Zukunftsperspektiven, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). "Wenn Israel jetzt tatsächlich die ersten Flüchtlinge aus Eritrea abschiebt, sind sie ohne Ausweispapiere und finanzielle Mittel der Willkür von Behörden und der ortsansässigen Bevölkerung in Ruanda ausgesetzt", sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. 

unhcr Berlin. - Deutschland ist zum zweitgrößten Geber des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) aufgestiegen. Nach Angaben des UNHCR hat die Bundesrepublik dem UN-Flüchtlingshilfswerk im vergangenen Jahr 476,9 Millionen Dollar (385 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Damit hat Deutschland sogar die Europäische Union (436 Millionen Dollar) deutlich überholt. Die Nummer 1 bleiben nach wie vor die USA mit 1,45 Milliarden Dollar. An vierter und fünfter Stelle folgen Japan (152,4 Millionen Dollar) und Großbritannien (136,2 Millionen Dollar).

aerzte ohne grenzenBerlin. - In Italien leben etwa 10.000 wohnungslose Flüchtlinge und Migranten unter unmenschlichen Bedingungen am Rande der Gesellschaft. Gleichzeitig berichten viele Geflüchtete von Gewalt durch italienische und französische Grenzpolizisten. Mindestens 20 Menschen starben in den vergangenen beiden Jahren beim Versuch, die nördlichen Grenzen Italiens zu überqueren. Das zeigen zwei von Ärzte ohne Grenzen am Donnerstag vorgestellte Berichte.

pro asyl logo 200Frankfurt. - Die aktuellen Pläne zur Isolierung von Schutzsuchenden in den von der Großen Koalition avisierten "ANkER-Zentren" sind aus der Sicht von PRO ASYL "Teil einer immer schärfer werdenden Abschottungspolitik". Die Wahrnehmung essentieller Rechte der Asylsuchenden wie das Recht auf Beratung und der Kontakt zu RechtsanwältInnen werde in isolierten Lagern erschwert, kritisierte die Organisation am Donnerstag in Frankfurt. In Bayern gehe die "repressive Abschottungspraxis" sogar so weit, dass der Zugang für unabhängige BeraterInnen in die Aufnahmeeinrichtungen (Unterkünfte der Aufnahmeeinrichtung Oberbayern) verboten werde.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die Kinderhilfsorganisation World Vision hat alle Parteien des Bundestages aufgefordert, die UN-Kinderrechtskonvention umzusetzen und ein Zusammenleben von Kindern mit ihren engen Familienmitgliedern zu ermöglichen. Die Fraktionen des Bundestags beraten im Hauptausschusses am Montag die Anträge von fünf Fraktionen, wie mit dem Familiennachzug subsidiär Schutzberechtigter umgegangen werden soll. 

worldvisionFriedrichsdorf. - World Vision hat die im Sondierungspapier von Union und SPD geplanten Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen (ANkER-Einrichtungen) kritisiert. Die Kinderhilfsorganisation forderte die Verhandler einer möglichen Großen Koalition am Freitag auf, die Pläne aus dem Sondierungspapier aufzugeben.

Berlin. - Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen im Bereich Migrations- und Integrationspolitik kritisiert. "Das Bekenntnis zur Anerkennung des Rechts auf Asyl im ersten Abschnitt hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, wenn die folgenden Vereinbarungen eben dieses Recht auf Asyl aushöhlen", erklärte Maren Janotta, Referentin für Soziale Verantwortung der IPPNW.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok