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Freiburg. - Das Drama der Erdölförderung in Nigeria ist derzeit in zeitgenössischen Fotografien im Freiburger Museum Museum Natur und Mensch zu sehen. In großen Leuchtkästen dokumentieren Bilder von 20 international renommierten Fotografinnen und Fotografen die katastrophalen Folgen der Erdölförderung in dem westafrikanischen Land.

Die Ausstellung, die in Freiburg noch bis zum 25. Januar 2015 läuft, stammt aus dem Staatlichen Museum für Völkerkunde München. Den Kontrapunkt setzen zeitgenössische und traditionelle Kunstwerke der Freiburger Ethnologischen Sammlung des Museums Natur und Mensch: Sie stellen den kulturellen Reichtum und die wechselvolle Geschichte der westafrikanischen Region vor.

Über Jahrhunderte gab es im Nigerdelta eine einzigartige Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Auch die Lebensbedingungen für die Menschen waren gut. Seit 1956 zerstört exzessive Erdölförderung jedoch die Lebensgrundlagen in der Region – ein Prozess, der international kaum wahrgenommen wird. Die Fotos bezeugen die ökologischen und sozialen Tragödien, um auf das Thema aufmerksam zu machen und aufzurütteln. Dank ihrer ästhetischen Qualität stießen die Bilder auch in der internationalen Kunstwelt auf großes Interesse, wie die Werke des nigerianischen Documenta 12 Künstlers George Osodi.

Außer ihm sind weitere renommierte Fotografinnen und Fotografen in der Ausstellung vertreten: Akinbode Akinbiyi, Akintunde Akinleye, Sunday Alamba, Crew Sandy Cioffi, Pamela Dore, Pius Utomi Ekpei, George Esiri, Jane Hahn, Uche James Iroha, Michael Kamber, Ed Kashi, Kadir van Lohuizen, Sunday Ohwo, Tim Hetherington, Chris Hondros, Emeka Okereke, Jacob Silberberg, Sven Torfinn und Timipre Willis-Amah.

Quelle/Foto: Stadt Freiburg 


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