Bayreuth. - Rund 120 kolumbianische und deutsche Hochschulrepräsentanten, Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus der Politik werden am Dienstag (21. April) in Bayreuth zum "Kolumbien-Tag" erwartet. Sie werden über Fortschritte und Partnerschaften in den Bereichen Hochschulkooperationen, Biodiversität, Biotechnologie und Meeresforschung, Landwirtschaft, Gesundheit und Tropenkrankheiten, Nachhaltige Städte, Regionale Stärkung und Innovation sowie Afrokolumbianische Bevölkerung diskutieren.

Ausrichter des "Kolumbien-Tages" sind das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) und die Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Kolumbien in Deutschland. Die Veranstaltung findet im Rahmen eines offiziellen Besuches einer kolumbianischen Delegation statt. Die ca. 60 Personen umfassende Delegation besteht aus Rektoren kolumbianischer Universitäten, Leitern von Forschungseinrichtungen und weiteren Entscheidungsträgern aus Politik, Wissenschaft und Forschung.

Kolumbien verfügt über eine hervorragende Forschungslandschaft und der "Kolumbien-Tag" ist von sehr großer Relevanz für die Internationalisierung der Wissenschaft und Forschung Bayerns. Die Veranstalter erhoffen sich, dass von der politisch-wissenschaftlichen Konferenz aus weitere Anstöße für Hochschul- und Forschungskooperationen und Projekte zwischen Deutschland und Kolumbien erwachsen.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass die Universität Bayreuth Ausrichter des 'Kolumbien-Tages' sein wird. Bayreuther Wissenschaftler arbeiten seit geraumer Zeit mit kolumbianischen Universitäten zusammen, etwa im Bereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und ganz aktuell zum Thema Afrokolumbianische Bevölkerung. Von den Gesprächen erwarten wir weitere Impulse für eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen in diesem aufstrebenden Land", erklärte der Gastgeber der Veranstaltung, Universitätspräsident und BAYLAT-Direktoriumsmitglied Prof. Dr. Stefan Leible.

Die Konferenz in Bayreuth dient insbesondere der Internationalisierung der Hochschulen und ihrer Wissenschaftler. Derzeit bestehen insgesamt 19 Kooperationsabkommen zwischen bayerischen und kolumbianischen Hochschulen.

Darüber hinaus soll der Tag auch Forschern von Hochschul- und Forschungseinrichtungen aus Kolumbien die Gelegenheit bieten, sich mit ihren Kollegen in Deutschland enger vernetzen können, um gemeinsame Forschungsvorhaben in für beide Länder relevanten Themen in verschiedensten Wissenschaftsbereichen zu entwickeln.

Hauptgrund der Reise nach Deutschland sind die Fachgespräche zur Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit (WTZ), die am 23./24. April 2015 in Berlin stattfinden werden und bei denen die Themen Wissenschaft und Innovation, Berufsausbildung sowie Hochschulkooperationen im Fokus stehen. Die Delegation wird im Vorfeld der Berliner WTZ-Fachgespräche ausschließlich den Freistaat Bayern besuchen, was insbesondere auf den intensiven Kontakt zwischen dem Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) und der kolumbianischen Botschaft zurückzuführen ist.

Quellen: www.uni-bayreuth.de | www.baylat.org


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