Erdbeben in Pakistan. Foto: HilbrechtBerlin (epo). - Mehr als 20 nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften nehmen vom 16. bis 18. Januar an einem Gebertreffen in Pakistan teil, um weitere Hilfsmaßnahmen für die Erdbebenopfer in Pakistan zu ermöglichen. Den Opfern in den Bergregionen fehlt es noch immer an dringend benötigten Hilfsgütern wie Winterzelte, Wellblech und Wolldecken. Mangelnder Schutz vor der Kälte und schlechte hygienische Bedingungen haben nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes in den vergangenen Tagen zudem zu einer Zunahme an Lungeninfektionen und Durchfall geführt.

Um die Menschen in den kommenden Wochen vor dem Kältetod zu bewahren, sollen auf dem Gebertreffen weitere Maßnahmen zur winterfesten Ausrüstung und medizinischen Versorgung beschlossen werden. Die Rotkreuz- und Rothalbmondhilfe konnte die Erdbebenopfer bisher mit 50.000 Winterzelten, 144.149 Zeltplanen und 512.355 Wolldecken erreichen. Über 143.000 Menschen wurden medizinisch versorgt, alleine die Helfer der DRK-Gesundheitsstation in Muzaffarabad haben bereits 7.000 Menschen behandelt.

Unmittelbar nach dem Erdbeben vom 8. Oktober hatte die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zwei Hilfsappelle für die Nordwestprovinz und den von Pakistan verwalteten Teil Kaschmirs in Höhe von insgesamt 146 Millionen Euro gestartet. Bislang seien allerdings erst 100 Millionen Euro an Spenden eingegangen, teilte das DRK in Berlin mit. Das Rote Kreuz rief daher zu weiteren Spenden auf:

Deutsches Rotes Kreuz,
Bank für Sozialwirtschaft,
Bankleitzahl 370 205 00,
Kontonummer 41 41 41,
Stichwort: Erdbeben Pakistan

 Deutsches Rotes Kreuz


Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok