Bonner ImpulseBonn (epo). - Die Veranstaltungsreihe "Bonner Impulse 2006" befasst sich in ihrer Auftaktveranstaltung am 4. April mit der Rolle der europäischen Migrationspolitik. Die dramatischen Ereignisse vor den spanischen Exklaven in Nordafrika haben den Zusammenhang von Migration und Entwicklung auf die politische Agenda und in die Schlagzeilen der Presse gebracht.

Im Bonner Haus der Geschichte geht es am 4. April um die Frage, wie eine Asyl- und Einwanderungspolitik der EU aussehen muss, die der Entwicklung in den Herkunftsländern der Migranten förderlich ist. Welche Rolle spielt dabei die Diaspora der Eingewanderten in Europa, zum Beispiel durch Finanztransfers in die Heimatländer? Welche Widerstände müssen Migranten in Entsende- und Empfängerländern überwinden?

Diese Fragen diskutieren Dr. Günter Bonnet (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Prof. Dr. Thomas Faist (Center on Migration, Citizenship and Development, Universität Bielefeld), Eug?ne-Richard Gasana (Botschafter der Republik Ruanda) und Dr. Ulla Mikota (VENRO) unter der Moderation von Renate Wilke-Launer (Der Überblick).

Die Podiumsdiskussion mit dem Titel: Die europäische Migrationspolitik - Eine Chance für den Süden?" findet am 4. April im Konferenzraum des Bonner Haus der Geschichte (Willy-Brandt Allee 14, 53113 Bonn) von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind hierzu herzlich eingeladen.

Die Bonner Impulse 2006" werden getragen von VENRO und veranstaltet in Zusammenarbeit mit EADI (European Association of Development Research and Training Institutes) und DIE (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik). Die Reihe wird gefördert durch die Nordrhein-Westfälische Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Ziel der Bonner Impulse" ist es, durch eine verstärkte öffentliche Debatte zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine nachhaltige europäische Entwicklungspolitik zu fördern und dieses Politikfeld weiter zu entwickeln.

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