cbmBensheim. - Der 24. Januar wurde von den Vereinten Nation zum Internationalen Tag der Bildung erklärt. Der Gedenktag wird in diesem Jahr zum ersten Mal begangen. Aus diesem Anlass hat die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf den hohen Stellenwert schulischer Bildung in Entwicklungsländern hingewiesen. Denn ohne Bildung könne sich der oder die Einzelne nicht entfalten und ein Land sich nicht entwickeln.

"Bildung für alle muss das oberste Ziel sein, denn ohne Bildung kann sich niemand entfalten und ein Land sich nicht entwickeln", erklärte CBM-Vorstand Rainer Brockhaus anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am 24. Januar. Der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Tag wird im Jahr 2019 zum ersten Mal begangen.

Nach wie vor mangelt es weltweit an gleichen Bildungschancen für alle. In Entwicklungsländern bleibt offiziellen Schätzungen zufolge mehr als der Hälfte der Kinder mit Behinderungen der Schulbesuch verwehrt. Sie werden nicht nur vom Lernen ausgeschlossen, sondern können auch von anderen Entwicklungsmaßnahmen nicht profitieren. So werden häufig Gesundheitschecks und Impfungen an Schulen durchgeführt oder bei großer Armut Mahlzeiten ausgegeben. Wenn die Kinder keine Schule besuchen können, haben sie kaum eine Chance, der Armut zu entkommen.

Vor diesem Hintergrund kritisiert die CBM die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, die Grundbildung immer mehr vernachlässige. "Deutschland setzt stärker auf berufliche Bildung, doch ohne zentrale Schlüsselqualifikationen wie Lesen, Schreiben und Rechnen ist eine Ausbildung nicht denkbar", sagt CBM-Vorstand Brockhaus.

Die CBM fordert die Bundesregierung auf, mehr in Grundbildung zu investieren. Außerdem solle die veraltete Bildungsstrategie des Entwicklungsministeriums überarbeitet werden, denn in ihrer Umsetzung würden Kinder mit Behinderungen vernachlässigt.

Quelle: www.cbm.de 


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