whh 150Bonn. - Die Welthungerhilfe hat 100.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt, um die von Zyklon Kenneth in Mosambik betroffenen Menschen zu unterstützen. Zwei Nothilfe-Experten der Organisation sind in die Provinz Cabo Delgado gereist, um zu erheben, welche Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Der Wirbelsturm war am Donnerstag im Norden Mosambiks auf Land getroffen und hat Häuser zerstört, Dächer abgedeckt und Bäume umgeknickt.

Nun drohen nach mehrtägigem Dauerregen noch Überschwemmungen und Erdrutsche. "Das genaue Ausmaß der Zerstörung ist noch gar nicht absehbar. Wir befürchten, dass viele Menschen nicht nur ihr Zuhause verloren haben, sondern dass auch ihre Existenzgrundlage gefährdet ist, wenn Felder und Nahrungsmittelreserven weggeschwemmt werden", sagte Bettina Iseli, Programmdirektorin der Welthungerhilfe.

Bei der Planung des Hilfseinsatzes stimmt sich die Welthungerhilfe eng mit ihrem Alliance2015-Partner Ayuda en Acción, der seit langem in der betroffenen Region tägig ist, und mit den Behörden sowie anderen internationalen Organisationen ab. "Einige Regionen sind durch die Niederschläge noch von der Außenwelt abgeschnitten. Dies und die angespannte Sicherheitslage im Norden Mosambiks erschweren die Planung und Umsetzung des Hilfseinsatzes", so Bettina Iseli.

Erst vor sechs Wochen hatte Wirbelsturm Idai schwere Verwüstungen in Mosambik und den benachbarten Ländern Simbabwe und Malawi angerichtet. Für Nothilfe und Wiederaufbau hat die Welthungerhilfe 2,1 Millionen Euro für die drei Länder bereitgestellt. Allein in Mosambik versorgt die Organisation gemeinsam mit ihren Alliance2015-Partnern Cesvi und Concern Worldwide derzeit 5.000 Familien in Nhamatanda, knapp 100 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Beira, mit Hygiene-Paketen und dringend benötigten Haushaltsgegenständen.

Quelle: www.welthungerhilfe.de 


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