unesco deBonn. - Das UNESCO-Welterbekomitee ist zu seiner 43. Sitzung in Baku (Aserbaidschan) zusammengekommen. Die Deutsche UNESCO-Kommission sieht das Menschheitserbe durch die Folgen von Erderwärmung, Massentourismus und bewaffneten Konflikten vor großen Herausforderungen. 54 Welterbestätten sind in Gefahr.

Für die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Maria Böhmer, ist das Welterbe "der gemeinsame Schatz der gesamten Menschheit". In ihm spiegele sich unsere lange Geschichte und die Vielfalt der Natur. "Dass die Staatengemeinschaft einmal im Jahr zusammenkommt, um zu ergründen, was uns über alle Grenzen hinweg verbindet, ist heute wichtiger denn je. Die Sitzung des Welterbekomitees ist ein deutliches Zeichen für mehr und nicht weniger Zusammenarbeit auf unserer Welt", sagte Böhmer.

In Baku werde das UNESCO-Komitee nach Lösungen suchen, wie das Menschheitserbe an kommende Generationen weitergegeben werden kann, so Böhmer: "Weltweit stellen uns die Folgen von Erderwärmung, Massentourismus und bewaffneten Konflikten vor große Herausforderungen. 54 Welterbestätten sind in Gefahr. Das Komitee wird beraten, was zu ihrem Schutz getan werden muss und wo die Weltgemeinschaft helfen kann, unser gemeinsames Erbe zu bewahren."

Das UNESCO-Welterbekomitee tagt vom 30. Juni bis 10. Juli in Baku, Aserbaidschan. Es setzt sich aus 21 gewählten Vertragsstaaten der Welterbekonvention zusammen. Das Komitee entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Welterbeliste und befasst sich mit Bedrohungen eingeschriebener Stätten. Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen derzeit 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. Deutschland verzeichnet 44 Welterbestätten.

Quelle: www.unesco.de 


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