Gates StiftungGenf (epo.de). - Die Bill and Melinda Gates Stiftung hat dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria für die kommenden fünf Jahre 500 Millionen Dollar zugesagt. Der Aids-Sonderfonds der Vereinten Nationen sei "eine der wichtigsten Gesundheitsinitiativen in der Welt", begründete die Stiftung ihre Zuwendung. Die Arbeit des Fonds könne Millionen von Leben retten. Das Geld solle in jährlichen Tranchen von 100 Millionen Dollar ausgezahlt werden, teilten die Vereinten Nationen in Genf mit.

Der Globale Fonds hatte immer wieder über Geldmangel zur Bekämpfung der drei wichtigsten Krankheiten in Entwicklungsländern geklagt. Ab Sonntag findet in Toronto/Kanada die Welt-Aids-Konferenz statt, auf der Microsoft-Gründer Bill Gates als Auftaktredner sprechen soll. Rund 20.000 Wissenschaftler und Gesundheitsexperten werden in Toronto über Fortschritte bei der Bekämpfung der Immunschwächekrankheit beraten.

Der Global Fonds war 2002 von UN-Generalsekretär Kofi Annan initiiert worden. Auch das Startkapital des Fonds in Höhe von 100 Millionen Dollar kam von der Gates-Stiftung.

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