UNONew York (epo.de). - Die Vereinten Nationen sind besorgt über die Lage von rund 1,5 Millionen Menschen in Ostafrika, die Opfer der Überflutungen geworden sind. Das UN-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) erklärte in New York, bislang habe man lediglich fünf Millionen US-Dollar für Hilfsmaßnahmen in Somalia erhalten, benötigt würden aber 18 Millionen Dollar. Auch in Kenia und Äthiopien sei die Lage ernst.

Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen unterstütze bereits 563.000 Kenianer, rund 100.000 somalische Flüchtlinge in Kenia, 455.000 Flutopfer in Somalia und 362.000 in Äthiopien, teilten die Vereinten Nationen mit.

WFP-Sprecher Simon Pluess sagte, wie in Somalia beginne man auch in Kenia mit der Versorgung der Bevölkerung aus der Luft. In Somalia seien die Ernten bereits durch den Bürgerkrieg bedroht gewesen, erklärte OCHA-Sprecherin Elizabeth Byrs. Die Überschwemmungen verschärften die bedrohliche Ernährungssituation und gefährdeten die Bevölkerung zusätzlich durch wasserinduzierte Krankheiten.

 Vereinte Nationen


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