Eschborn (epo). - Die afghanische Regierung vertraut bei ihrem Nationalen Solidaritätsprogramm (NSP) zum Wiederaufbau des Landes auf die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). In Kabul unterzeichneten der Minister für Wiederaufbau und Entwicklung, Mohammad Haneef Atmar, und GTZ-Landesdirektor Afghanistan, Hendrik Linneweber, einen Vertrag über 16,2 Millionen US-Dollar mit einer Laufzeit bis September 2006. Insgesamt stehen der GTZ nun für die Steuerung des NSP knapp 27 Millionen US Dollar zur Verfügung, die von der Weltbank kommen.

Das NSP richtet sich an bis zu 15.000 afghanische Gemeinden, verteilt über alle 32 Provinzen. Linneweber: "Beim NSP identifizieren wir seit September 2003 Entwicklungsvorhaben, prüfen Förderanträge und verwalten jährlich Mittel in Höhe von bis zu 150 Millionen Dollar, die als Zuschüsse von der Weltbank für Kommunen bereitgestellt werden für Wiederaufbau und Entwicklung des Landes." Lokale und internationale Nichtregierungsorganisationen beraten die Gemeinden bei der Planung und bei der Umsetzung der Kleinvorhaben.

Die GTZ ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Sie bietet Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Die GTZ unterstützt komplexe Reformen und Veränderungsprozesse, auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig zu verbessern. Hauptauftraggeber der GTZ ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Seit Anfang 2002 ist die GTZ wieder in Afghanistan tätig, auch für bi- und multilaterale Geber wie die Weltbank oder die Europäische Union.

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