unesco_deOberhausen. - Der Gasometer Oberhausen präsentiert in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission die Ausstellung "Magische Orte - Natur- und Kulturmonumente der Welt". Bis zum 30. Dezember 2011 zeigen rund 230 Exponate einzigartige Fotografien, erdgeschichtliche Fundstücke und historische Kunstwerke. In der Ausstellung nehmen die UNESCO-Welterbestätten eine herausragende Rolle ein.

Zahlreiche Aufnahmen zeigen UNESCO-Welterbestätten wie das Wattenmeer, die Inkastadt Machu Picchu und die Moschee-Kathedrale von Córdoba. "Sie sind Orte von universeller Bedeutung, an denen sich Menschen unterschiedlicher Kulturkreise im gemeinsamen Menschheitserbe begegnen können. Diese wunderbare Ausstellung ist selbst ein magischer Ort", sagte Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.

Zu sehen sind rund 180 Aufnahmen von international renommierten Natur- und Architekturfotografen, deren Bilder durch Wüsten, Gebirge und Urwälder, in Tempel und Paläste führen. 28 Objekte aus bedeutenden naturwissenschaftlichen Museen zeigen beispielsweise die Scheibe aus dem Stamm eines Mammutbaumes oder einen gigantischen Kristall. Die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin formte 24 Kopien von Meisterwerken der Kunstgeschichte, darunter die berühmte ägyptische Büste "Nofretete".

Die beiden vorangegangenen Ausstellungen "Das Auge des Himmels" und "Sternstunden – Wunder des Sonnensystems" hatten mehr als eine Million Besucher angelockt. "Mit 'Magische Orte' beendet der Gasometer Oberhausen eine erfolgreiche Trilogie und steht damit für Kontinuität über das Kulturhauptstadtjahr 2010 hinaus", sagte Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH.

"Wie in den vorangegangen Ausstellungen verbinden sich in 'Magische Orte' naturwissenschaftliche, kulturgeschichtliche sowie künstlerische Sichtweisen und sprechen dadurch gleichermaßen das Denken, Fühlen und die Sinne an, vermitteln Erkenntnisvergnügen und ästhetischen Genuss", erklärten die Kuratoren Peter Pachnicke und Wolfgang Volz.

"Magische Orte" sind in der höchsten Ausstellungshalle Europas zu sehen. Für den 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schuf Wolfgang Volz in Zusammenarbeit mit dem Lichtgestalter Herbert Cybulska die 40 Meter hohe Skulptur "Regenwaldbaum".

www.gasometer.de
www.unesco.de

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