Demokratisierung

savethechildrenBerlin. - Anlässlich der Friedensgespräche zwischen Vertretern der Regierung des Jemen und der Huthi-Rebellen in Stockholm hat Save the Children am Freitag die Dringlichkeit einer Lösung im Bürgerkrieg angemahnt. Bereits jetzt stünden 120.000 Kinder an der Schwelle zum Hungertod. "Der einzige Weg, das Leid zu beenden, ist, den Konflikt zu stoppen", erklärte Tamer Kirolos, Länderdirektor von Save the Children im Jemen.

rog logo Berlin. - Die Medienlandschaft des Libanon wirkt vielfältig, wird aber von einigen wenigen Eigentümern beherrscht, die eindeutige Interessen vertreten. Fast alle wichtigen Medien in Print, Hörfunk und Fernsehen gehören Eigentümern mit politischen Verbindungen. An einem Großteil der Medienunternehmen ist zudem mindestens ein Mitglied eines mächtigen Familienclans beteiligt. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Libanon hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) und das SKeyes Center for Media and Cultural Freedom der Samir Kassir Foundation jetzt veröffentlicht haben.

amerika 21Caracas. - Nach 100 Tagen Konjunkturprogramm seiner Regierung hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eine Reihe neuer Maßnahmen bekanntgegeben. In einer landesweiten Live-Übertragung erklärte er, dass die im August eingeleiteten Reformen, die eine Währungsumstellung, eine Wechselkursänderung, die Anbindung der Landeswährung an die Kryptowährung Petro und eine massive Gehaltserhöhung umfassten, eine "Korrektur" bräuchten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

gfbvGöttingen. - Anlässlich der Verhandlungen in Genf über die Zukunft der Westsahara unter dem Vorsitz des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, dass Menschenrechte im Zentrum der Gespräche stehen müssen. Köhler stehe vor der "Mammut-Aufgabe", als UN-Sonderbeauftragter für die Westsahara den immer stärker eskalierenden Streit um die Zukunft des von Marokko besetzten Gebietes zu lösen, sagte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern der Friedensbemühungen in Kamerun gewarnt. "Den Vermittlern läuft die Zeit davon. Denn die Regierung behindert die Friedensbemühungen, während die Gewalt im Bürgerkrieg täglich zunimmt", kritisierte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

caritas 150Freiburg. - Zwei Jahre nach Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen kolumbianischer Regierung und der FARC-Guerilla nimmt die Gewalt in vielen Regionen Kolumbiens zu. Darauf hat Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hingewiesen. Insbesondere in ländlichen Regionen, wo der Großteil der Caritas-Hilfe geleistet wird, lebe die Zivilbevölkerung aufgrund der Kämpfe zwischen rivalisierenden bewaffneten Gruppen in fortwährender Angst um ihr Leben. Die Zahl der Binnenflüchtlinge stieg deshalb laut Vereinten Nationen in diesem Jahr um 40 Prozent.

caritas Freiburg. - Im Nordwesten Kameruns ist ein Mitarbeiter eines Projektpartners von Caritas international erschossen worden. Der aus Kenia stammende Vikar kam bei einem Beschuss der Kirche in dem Ort Kembong ums Leben, während dort verschiedene Hilfsaktionen für Vertriebene durchgeführt wurden. Zeugenberichten zufolge richtete sich der Beschuss nicht gezielt gegen den Mann. Vielmehr soll es sich um eine Einschüchterungsaktion des Militärs gehandelt haben.

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