Demokratisierung

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von mehr als 60 Angehörigen kleinerer Volksgruppen in Äthiopien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz ethnischer Minderheiten vor politisch motivierter Gewalt und die Bestrafung der Verantwortlichen gefordert. "Wenn Äthiopiens Demokratisierung nicht gefährdet werden soll, dann dürfen die schweren Übergriffe auf Minderheiten nicht ungesühnt bleiben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Kinder in der kongolesischen Krisenregion Kasai benötigen dringend psychosoziale Hilfe. Das zeigt ein Bericht der internationalen Hilfsorganisation World Vision, für den 100 Kinder zu ihren Erfahrungen seit dem Ausbruch kriegerischer Gewalt im Jahr 2017 befragt wurden. "Die Ergebnisse sind erschütternd und die Folgen gefährden die Zukunft einer ganzen Generation und damit die Zukunft eines ganzen Landes", erklärte Eva Rosenkranz, verantwortlich für die Projekte in der Demokratischen Repubik Kongo.

oxfam

Berlin. - Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam warnt, dass Angst und Gewalt die Eindämmung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gefährden könnten. In den vergangenen Tagen traten in einigen urbanen Gegenden neue Fälle auf. Oxfam weist darauf hin, dass trotz des robusten Nothilfe-Einsatzes nicht genug getan wird, um die betroffenen Gemeinden dabei zu unterstützen, ihre Ängste zu überwinden und die Menschen über Ursachen und Verlauf der todbringenden Krankheit aufzuklären.

Bremerhaven. - Der Verlust arktischer Permafrostböden durch die Erosion der Küste könnte künftig zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts führen. Das zeigen Untersuchungen von Sedimentproben aus dem ochotskischen Meer an der Ostküste Russlands, die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven analysiert haben. Ein Verlust von Permafrostböden in dieser Region führte zum Ende der letzten Eiszeit gleich mehrfach zu einer plötzlichen Zunahme der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr internationale Unterstützung für die Demokratisierung in Äthiopien gefordert. Aufgrund des Umbruchs kehren immer mehr äthiopische Oppositionelle aus dem Exil in ihre Heimat zurück, um an der Demokratisierung des Landes mitzuwirken. Dazu gehört auch die Führung der lange verfolgten Ginbot 7-Bewegung, die am Sonntag in der Hauptstadt Addis Abeba empfangen wurde.

amerika 21Buenos Aires. - Argentiniens Präsident Mauricio Macri hat sich in einer 25-minütigen Fernsehansprache an die Bevölkerung gewandt und angesichts einer schweren Währungskrise erstmals einen nationalen Notstand anerkannt. Angesichts des bereits mehrere Monate andauernden Wertverfalls des argentinischen Pesos warb er um Vertrauen in seine neoliberale Politik und Verständnis für bestehende und zukünftige Kürzungsmaßnahmen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

oxfamBerlin. - Die Zahl der zivilen Opfer im Jemen-Krieg hat im August einen neuen Höchststand erreicht. Schuld daran seien die Rücksichtslosigkeit der Kriegsparteien gegenüber Zivilisten und das Versagen der politischen Unterstützerstaaten, das Massensterben zu stoppen, kritisierte die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der am Donnerstag in Genf stattfindenden Friedensgespräche. Oxfam fordert, den Schutz von Zivilisten ganz oben auf die Agenda zu setzen.

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