Humanitäre Hilfe

caritas Freiburg. - Caritas international hat am Dienstag vor einer Hungersnot in Afghanistan gewarnt. Aufgrund ausgebliebener Regenfälle sind nach EU-Angaben inzwischen mehr als zehn Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mehr als 2,8 Millionen Menschen hiervon leiden an akuter Unterernährung.

beh 150Berlin. - Kinder sind in Katastrophen nach extremen Naturereignissen wie Erdbeben oder Wirbelstürmen besonders gefährdet, Schaden an Leib und Leben zu nehmen. Das ist ein zentrales Ergebnis des WeltRisikoBerichts 2018 mit dem Fokus "Kinderschutz und Kinderrechte". Der Bericht wurde anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte (20. November) vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum veröffentlicht.

wfp iconRom. - Der Jemen ist derzeit Schauplatz der schlimmsten humanitären Krise der Welt. Zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs vor Ort hat der Exekutivdirektor des UN World Food Programme (WFP), David Beasley, ein eindringliches Plädoyer für ein Ende der Kämpfe gehalten. Die UN-Organisation will angesichts zunehmenden Hungers im Jemen die Ernährungshilfe auf bis zu zwölf Millionen Menschen ausweiten.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die humanitäre Situation für die etwa 11.000 Flüchtlinge auf den griechischen Inseln Lesbos und Samos verschlechtert sich zusehends. Nach Meldungen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind vor allem die Bedingungen in den Aufnahmezentren beider Inseln katastrophal. Im Hinblick auf den nahenden Winter und tausende weitere Neuankömmlinge vom türkischen Festland sei zusätzliche Unterstützung dringend erforderlich.

diakonieBerlin. - Vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi benötigt das Land weiterhin humanitäre Hilfe. Darauf hat die Diakonie Katastrophenhilfe am Freitag in Berlin hingewiesen. Durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami wurden rund 70.000 Häuser zerstört, mehr als 200.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren.

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Berlin. - Auf der indonesischen Insel Sulawesi sind nach Angaben der Vereinten Nationen fast 200.000 Menschen dringend auf Hilfe angewiesen. Die Mitglieder des Bündnisses Entwicklung Hilft und ihre lokalen Partnerorganisation sind vor Ort und unterstützen die Menschen in Not. Sie leisten erste Hilfe, versorgen die Menschen mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser und verteilen Hygienekits, Kleidung und Zelte. Die Lage sei weiterhin katastrophal, berichten die Hilfsorganisationen.

Berlin. - Weltweit sind mehr Menschen auf der Flucht als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Zugleich wird die Stimmung in Narrativen und Diskursen weltweit extrem negativ gegen Geflüchtete aufgeheizt. Vor diesem Hintergrund befasst sich der XX. Humanitäre Kongress am 4. und 5. Oktober in der Urania in Berlin in diesem Jahr mit der Frage, wie in Zeiten der Politisierung und Polarisierung die Würde der schutzbedürftigsten Menschen zurück in den Fokus gerückt werden kann.

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