Humanitäre Hilfe

diakonieBerlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat am Montag vor Diskussionen über eine Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien gewarnt. "Allein 2017 wurden fast drei Millionen Menschen in Syrien durch die Gewalt neu vertrieben", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. "Noch immer verlassen täglich Tausende ihre Heimat und kein nationaler oder internationaler Kriegsakteur weiß, wie und wann dieser Krieg überhaupt beendet werden kann. Jetzt darüber zu diskutieren, ob Menschen freiwillig nach Syrien zurückkehren könnten, ist mehr als zynisch." 

caritas Freiburg. - Nach dem Ausbruch des Vulkans Fuego hat die Caritas Guatemala mit der Einrichtung von Aufnahmezentren und Hilfsgüterverteilungen begonnen. In der am stärksten betroffenen Region Escuintla sind drei Notunterkünfte für Hilfesuchende eingerichtet worden. Dort waren die Dörfer Los Lotes und El Rodeo von Vulkanasche und Geröllmassen begraben worden. 

Berlin. - Fast ein Jahr nach Beginn der brutalen Vertreibung der muslimischen Minderheit von Myanmar nach Bangladesch muss die Not der vertriebenen Rohingya endlich wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Das haben Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe anlässlich ihrer gemeinsamen Aktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" am Dienstag gefordert. 

oxfamBerlin. - Im Südsudan sind Millionen Menschen von Hungersnot bedroht, warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. In der vergangenen Woche hatte das Hungersnot-Frühwarnsystem FEWSNET ("Famine Early Warning Systems Network") in einem Bericht festgestellt, dass im Kreis Pibor (Bundesstaat Boma) bereits ein Fünftel der Haushalte unter Hungersnot leidet. 

whh Bonn. - Nach dem verheerenden Zyklon Sagar, der am Samstag auf die Länder am Golf von Aden traf, spitzt sich die Lage in Somaliland zu. In der autonomen Region im Nordwesten Somalias gab es die schwersten Regenfälle seit Menschengedenken. Bisher seien etwa 30 Tote geborgen worden, aber viele Landstriche seien weiterhin komplett von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete die Welthungerhilfe am Mittwoch in Bonn. Die Soforthilfe für Überlebende des tropischen Wirbelsturms ist angelaufen.

misereorAachen. - Für die Menschen in Kenia hat sich die Ernährungslage auch 2018 nicht verbessert. MISEREOR warnt vor wachsender Hunger- und Seuchengefahr durch starke Überschwemmungen: "Während Anfang Januar noch Dürre herrschte, leidet das Land nun seit Wochen unter extremen Niederschlägen, was zu einer weiteren dramatischen Verschlechterung der Lage führt", berichtete Selina Orsi-Coutts, die Leiterin  der MISEREOR-Verbindungsstelle in Kenia. 

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat am Freitag vor schlimmsten Zerstörungen durch heranziehende Unwetter in Flüchtlingslagern in Bangladesch gewarnt. In der Region Cox's Bazar leben derzeit fast eine Million aus Myanmar geflohene Rohingya in provisorisch erbauten Unterkünften. Über die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

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