Humanitäre Hilfe

caritasFreiburg. - 50 Jahre nach dem Ende des verheerenden Biafra-Konflikts in Nigeria hat Caritas international vor zunehmender Aufweichung der Humanitären Prinzipien und immer begrenzteren Spielräumen für humanitäre Helferinnen und Helfer gewarnt. "Damals wie heute kommt es immer wieder zu Widerständen gegen die lebenswichtige Arbeit von Hilfsorganisationen in kriegerischen Konflikten", sagte Peter Neher, der Präsident des Deutschen Caritasverbandes. Mitarbeitende von Hilfsorganisationen müssten zunehmend unter enormen Risiken agieren. Das zeige sich derzeit besonders in Ländern wie dem Jemen, Mali, Somalia oder Kolumbien.

oxfamBerlin. - Deutliche Kritik am mangelnden Schutz der Zivilbevölkerung in der Sahelzone haben die Aktion gegen den Hunger, der Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) und Oxfam anlässlich des Treffens von Vertretern der G5-Sahel-Gruppe mit dem französischen Präsidenten Macron am Montag geäußert. Die Hilfsorganisationen wiesen zudem auf die unzureichende humanitäre Hilfe für die Region hin und forderten eine Erhöhung der Mittel.

misereorAachen. - Zehn Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti mit nach offiziellen staatlichen Angaben mehr als 300.000 Todesopfern gerät das Land trotz umfassender internationaler Hilfe in eine immer gravierendere humanitäre, ökonomische und politische Krise. MISEREOR hat die Bundesregierung und die EU am Donnerstag dazu aufgefordert, dem Karibikstaat mehr Aufmerksamkeit zu schenken und dem Geschehen nicht tatenlos zuzuschauen.

caritas 150Freiburg. - Caritas international erhöht ihre Winterhilfe für die Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern um weitere 50.000 Euro. "Die gegenwärtige Situation in den Lagern zwingt uns zum sofortigen Handeln", erklärte Oliver Müller, Leiter von Caritas international. Das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes will die Flüchtlinge auf den Inseln mit wärmenden Decken und Hygienematerial versorgen, denn die Menschen seien überwiegend nur in Zelten untergebracht, die vor winterlicher Kälte und Nässe nur unzureichend Schutz bieten.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Seit Jahren leiden die Menschen im Süden der Provinz Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo unter den Folgen bewaffneter Auseinandersetzungen. In den Gebieten Masisi, Rutshuru und Walikale leben mehr als 687.500 intern Vertriebene in Lagern oder bei Einheimischen. Ärzte ohne Grenzen ist eine der letzten Organisationen, die in diesen Gebieten Nothilfe leistet.

misereorAachen. - Nach monatelangen Regenfällen im Osten des afrikanischen Kontinents hat das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR eine Unterstützung in Höhe von 114.000 Euro für die Betroffenen der Region Marsabit in Kenia zur Verfügung gestellt. Dort hatten die Niederschläge weite Landstriche überflutet und die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört.

whh 150Genf. - Rund 25 Millionen Menschen haben ihr Heimatland 2018 aufgrund von Krieg, Verfolgung, Klimawandel oder Hunger verlassen müssen. Die große Mehrheit flieht in angrenzende Staaten, deren Bevölkerung selbst unter Armut leidet. Die Welthungerhilfe erwartet von den TeilnehmerInnen des ersten Globalen Flüchtlingsforums, das derzeit in Genf tagt, dass diese Aufnahmeländer zukünftig bessere Unterstützung erhalten und humanitäre Hilfe enger mit langfristiger Entwicklungszusammenarbeit verzahnt wird.

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