Landwirtschaft

greenpeace neu 200Berlin. - Eine Mehrheit von 85 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher spricht sich für Steuern oder Abgaben auf Fleisch und Wurst aus, wenn Landwirtinnen und Landwirte mit dieser staatlichen Hilfe die Tierhaltung verbessern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Emnid im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat.

germanwatch 150Berlin. - Obwohl es in der Agrar- und Ernährungsindustrie weltweit häufig zu Menschenrechtsverletzungen kommt, handelt bisher kein einziges von 15 untersuchten großen Unternehmen aus Deutschland ausreichend, um die Wahrung dieser Rechte in seinen Geschäften sicherzustellen. Und obgleich im Ausland viele Menschenrechtsverletzungen unter Beteiligung deutscher Unternehmen dokumentiert sind, konnten im Agrarbereich Betroffene bisher noch nie eine Entschädigungsklage vor deutschen Gerichten einreichen. Dies sind zwei zentrale Aussagen einer neuen Studie von Germanwatch und MISEREOR, die zudem auch Versäumnisse in der Handelspolitik der Bundesregierung aufzeigt.

wir haben es sattBerlin. - Wenige Tage vor der großen "Wir haben es satt!"-Demonstration am 18. Januar haben 100 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft von der Bundesregierung gefordert, das Höfe- und Insektensterben zu stoppen, das EU-Mercosur-Abkommen zu verhindern und endlich die Klimakrise ernsthaft zu bekämpfen. Vertreter*innen des Bündnisses "Wir haben es satt!" warfen der Regierung am Montag vor, Bauernhöfe weiter die eigenen politischen Versäumnisse ausbaden zu lassen statt sich den Zukunftsaufgaben zu stellen.

inkota 200Berlin. - Anlässlich des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) haben 22 zivilgesellschaftliche Organisationen ein gemeinsames Positionspapier für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Digitalisierung der globalen Landwirtschaft veröffenlicht. Das breite Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die Digitalisierung so zu gestalten, dass weltweit Bäuerinnen und Bauern sowie andere Arbeitende in der Landwirtschaft davon profitieren und die globalen Umwelt- und Klimaziele erreicht werden können.

oxfamBerlin. - Steigende Hungerzahlen, stärkere Klimaextreme und beschleunigtes Artensterben – eine Kehrtwende in der Agrar- und Ernährungspolitik ist drängender denn je. Dies hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des Welternährungsberichts der Vereinten Nationen betont. Agrarökologie sollte zum zentralen Förderkonzept der Armuts- und Hungerbekämpfung im ländlichen Raum in Entwicklungsländern werden.

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