Umwelt

fianlogo klKöln. - Vom 24. bis 26. Juni treffen sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die brasilianische Confederação Nacional da Indústria (CNI) in Köln. FIAN Deutschland weist anlässlich der 36. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage auf gravierenden Menschenrechtsverletzungen durch die Agrar-Expansion in Brasilien hin, für die deutsche Investitionen und Importe mitverantwortlich seien.

tdh Osnabrück. - Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit (12. Juni) auf die Ausbeutung von Kindern beim Abbau des Minerals Mica (dt. "Glimmer") aufmerksam gemacht. Mica wird in der Auto-, Elektronik- und Kosmetikherstellung genutzt, auch von deutschen Unternehmen. Vor allem in Indien, Madagaskar, China, Sri Lanka, Pakistan und Brasilien arbeiten Kinder im Mica-Abbau, so terre des hommes.

ai orgBerlin. - Hunger, unzureichende medizinische Versorgung, Misshandlungen und Folter sind laut Amnesty International für Menschen, die sich in ägyptischen Gefängnissen in Isolationshaft befinden, alltäglich. In dem neuen Bericht "Crushing humanity: the abuse of solitary confinement in Egypt's prisons" berichtet Amnesty, dass Inhaftierte in mindestens 14 ägyptischen Gefängnissen auf unbestimmte Zeit in Isolationshaft festgehalten werden. 

ai Berlin. - Anlässlich der Sitzung des Bundeskabinetts über den aktuellen Gesetzentwurf zum Familiennachzug am Mittwoch hat Amnesty International vor den Folgen des neuen Gesetzes gewarnt. Die geplante Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Menschen mit subsidiärem Schutzstatus sei künstlich und gehe an der Realität vorbei, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in Berlin. Der Familiennachzug müsse für alle anerkannten Flüchtlinge möglich sein. 

brot fdwBerlin. - Deutsche Unternehmen sollen auch entlang ihrer weltweiten Lieferketten auf die Einhaltung der Menschenrechte achten. So schreibt es der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte vor, den die Bundesregierung im Dezember 2016 verabschiedet hat. Die Einhaltung und Dokumentation dieser Vorgaben ist freiwillig. Am Beispiel des deutschen Chemiekonzerns BASF und des Platinbergbaus in Südafrika kommt Brot für die Welt in einer neuen Studie zu dem Ergebnis, dass freiwillige Regelungen nicht ausreichen, um Menschenrechte, Arbeits- und Sozialstandards einzuhalten. 

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