Menschenrechte

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die Crew des Rettungsschiffes "Ocean Viking" hat bei den maltesischen und italienischen Seenotrettungsleitstellen die Zuweisung eines sicheren Ortes zur Ausschiffung der Geretteten an Bord angefragt. Die 356 Männer, Frauen und Kinder waren bei vier Rettungen an vier aufeinanderfolgenden Tagen im zentralen Mittelmeer von den Teams der Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee aufgenommen worden. Die beiden Rettungsleitstellen sind die nächstgelegenen, die angesichts ausbleibender Antworten der libyschen Behörden in Bezug auf einen sicheren Hafen helfen können.

fianlogo klKöln. - Anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) hat die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland auf die Besorgnis erregende Situation vieler indigener Gemeinschaften im paraguayischen Chaco hingewiesen. Die individuellen und kollektiven Rechte der Indigenen, darunter das Recht auf Nahrung, würden systematisch verletzt, erklärte FIAN.

ai orgBerlin. - Die privat geführte Notunterkunft in Homestead, Florida, in der Kinder und Jugendliche untergebracht werden, die alleine in die USA einreisen, muss so schnell wie möglich geschlossen werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Amnesty-Bericht "No home for children: The Homestead 'Temporary Emergency' Facility". Amnesty-Researcher besuchten die Einrichtung im April und im Juli 2019. Teilweise waren dort fast 2.500 Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren untergebracht. Zurzeit sind dort knapp 2.000 Kinder in Haft.

brot fdwBerlin. - Aus Anlass des Tages der indigenen Völker (9. August) hat Brot für die Welt darauf hingewiesen, dass der Lebensraum der indigenen Bevölkerung weltweit durch Wirtschaftsinteressen bedroht ist. Gemeinsam mit dem ILO 169-Koordinierungskreis forderte das evangelische Hilfswerk die Bundesregierung auf, die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu ratifizieren. Die Konvention schützt indigene Völker vor Unterdrückung, Diskriminierung und Vertreibung.

aertze o gBerlin. - Nach dem Luftangriff auf ein Internierungslager in Tripolis mit etwa 60 Toten Anfang Juli hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die Bundesregierung jetzt aufgefordert, Schutzsuchende aus Libyen in Sicherheit zu bringen. Das völkerrechtswidrige Zurückbringen von Bootsflüchtlingen nach Libyen durch die EU-unterstützte libysche Küstenwache müsse beendet werden.

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