Menschenrechte

rog Berlin. - Mindestens 860 Journalistinnen und Journalisten sowie Bürgerjournalistinnen und Bürgerjournalisten sind im Iran allein zwischen 1979 und 2009 verfolgt, festgenommen, inhaftiert und in manchen Fällen hingerichtet worden. Das belegen geleakte Informationen aus dem iranischen Justizministerium, die Reporter ohne Grenzen (ROG) zugespielt wurden. ROG hat sie anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Islamischen Republik Iran in Paris erstmals veröffentlicht.

gfbvGöttingen. - Nach der Verhaftung zahlreicher Politiker und Demokratie-Aktivisten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem sudanesischen Regime in Khartum vorgeworfen, die Weltöffentlichkeit gezielt über das Ausmaß der Verfolgung von Kritikern und Oppositionellen zu täuschen. Zwar habe der mächtige Geheimdienst-Chef des Sudan, Salah Ghosh, am Dienstag die Freilassung aller inhaftierten Demonstranten angekündigt. Doch schon am Mittwoch und Donnerstag wurden nach GfbV-Informationen wieder zahlreiche Aktivisten festgenommen.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von zwei Regierungskritikern bei Protesten im Sudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle durch Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen gefordert. Am Donnerstag wurde bei Demonstrationen in Khartum der 22-jährige Abdel-Azem Babikir erschossen. Außerdem teilten Ärzte mit, dass der Medizinstudent Mahjoub al-Taj Mahjoub Ibrahim an den Folgen von Folter im Gewahrsam des Geheimdienstes NISS gestorben sei.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Ein breites Bündnis europäischer Nichtregierungsorganisationen fordert in einem Offenen Brief an die EU-Innen- und Justizminister eine zügige Hilfe für Menschen, die über das Mittelmeer fliehen. Gerettete müssten umgehend an Land gelassen werden und dürften auf keinen Fall ins Konfliktgebiet nach Libyen zurückgebracht werden.

fianlogo klKöln. - Die Deutsche Entwicklungsbank (DEG) hat eine bei ihrer Beschwerdestelle eingereichte Beschwerde wegen Landkonflikten bei Ölpalm-Plantagen in der Demokratischen Republik Kongo offiziell angenommen. Das hat die Menschenrechtsorganisation FIAN am Dienstag in Köln mitgeteilt. Die DEG finanziert in der DR Kongo ein Unternehmen, das mehr als 100.000 Hektar Land für Ölplantagen für sich beansprucht.

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