Menschenrechte

brot fdwBerlin. - Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit (12. Juni) haben Brot für die Welt und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam den Online-Appell "Menschenrechte verwirklichen: Beenden wir ausbeuterische Kinderarbeit!" gestartet. "Kinderarbeit ist ein Skandal. Dass wir durch den Kauf von Produkten ungefragt und ungewollt daran mitwirken, ebenso. Wir haben es in der Hand, dem endlich ein Ende zu setzen", erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt.

inkota 200Berlin. - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit (12. Juni) hat die Entwicklungsorganisation INKOTA die Bundesregierung aufgefordert, Unternehmen gesetzlich zur Einhaltung der Menschenrechte in ihren Auslandsgeschäften zu verpflichten. Noch immer müssten rund zwei Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika arbeiten. Dabei habe sich die Schokoladenindustrie selbst zum Ziel gesetzt, die Kinderarbeit bis 2020 um 70 Prozent zu reduzieren.

ai orgBerlin. - Vor 30 Jahren starben auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" in Beijing Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Demonstrierende, als die chinesische Regierung den friedlichen Protest brutal niederschlug. Manche Freiheiten seien seit den Tiananmen-Protesten ausgeweitet worden, es gebe aber weiterhin schwere Menschenrechtsverletzungen in dem Land, erklärte Dirk Pleiter, China-Experte bei Amnesty International Deutschland. In den letzten Jahren sei eine deutliche Verschlechterung der Lage festzustellen.

worldvisionBerlin. - In Anwesenheit der Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Kinder und bewaffnete Konflikte, Virginia Gamba, hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision fast 19.000 Unterschriften gegen den Einsatz von Kindersoldaten an Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) übergeben. Noch immer werden Tausende Kinder von Milizen, aber auch von Armeen als Soldaten missbraucht, beispielsweise in Somalia, der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria, Südsudan oder Syrien.

ai orgBerlin. - Amnesty International hat neue Erkenntnisse darüber veröffentlicht, dass das myanmarische Militär im Bundesstaat Rakhine seit Januar 2019 erneut Kriegsverbrechen und andere Menschenrechtsverletzungen begeht. Der Militäreinsatz dauert noch an und die Menschenrechtsorganisation befürchtet weitere schwerwiegende Verstöße gegen das Völkerrecht.

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