Menschenrechte

fianlogo klKöln. - Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen am 17. April hat die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung aufgefordert, die "UN-Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten" konsequent umzusetzen. Vertreibungen und Diskriminierungen ländlicher Gemeinden seien wesentliche Ursachen für den weltweit überdurchschnittlichen Hunger unter kleinbäuerlichen Familien. Die UN-Erklärung, die im Dezember 2018 von der UN-Vollversammlung angenommen wurde, ist eine Antwort auf diese anhaltenden Menschenrechtsverletzungen.

gfbvGöttingen. - Die Behörden des Sudan blockieren soziale Medien, um regierungskritische Demonstranten an weiteren Protesten zu hindern. Am letzten Wochenende seien 28 Millionen Nutzer von Mobiltelefonen und 13 Millionen Internetnutzer von der Sperrung der wichtigsten Internet-Provider im Land betroffen gewesen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Mit gezielten Stromsperren hätten die Behörden zudem 45 Prozent aller Kommunikationseinrichtungen lahm gelegt.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat anlässlich des Gedenkens an den Völkermord in Ruanda vor 25 Jahren mehr Schutz der Zivilbevölkerung vor schwersten Menschenrechtsverletzungen gefordert. Das Schicksal von 1,5 Millionen Uiguren und Kasachen in chinesischen Umerziehungslagern, die gewaltsame Vertreibung von 770.000 Rohingya aus Burma im Jahr 2017 und die mehr als 60.000 Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Südsudan seit 2013 zeigten: Trotz zahlreicher Alarmsignale werde das Morden nicht gestoppt.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod eines Arztes bei einer Demonstration hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Einsatz scharfer Munition bei der Niederschlagung von Massendemonstrationen im Sudan verurteilt. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Bestrafung der Verantwortlichen für die Gewalt gegen friedliche Demonstranten.

worldvisionFriedrichsdorf. - Extreme Armut, mangelnde Perspektiven und kaputte Familienverhältnisse gehören zu den häufigsten Ursachen, warum sich Kinder in Krisengebieten freiwillig bewaffneten Gruppen anschließen. Das hat eine Studie der Kinderhilfsorganisation World Vision ergeben. Die Organisation hatte befreite Kindersoldaten in fünf Ländern befragt.

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