Umwelt

misereorBerlin. - Nach der Präsidentschaftswahl in Mexiko haben die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (DMRKM) und MISEREOR konkrete Fortschritte hinsichtlich der katastrophalen Menschenrechtslage in dem mittelamerikanischen Land gefordert. Der neue Präsident Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, habe mit dem Versprechen die Wahl gewonnen, Korruption abzuschaffen und den Drogenkrieg zu beenden. Auch die Verbrechen im Bereich der Menschenrechte müssten jetzt aufgearbeitet werden, erklärten die NGOs.

fianlogo klKöln. - Vom 24. bis 26. Juni treffen sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die brasilianische Confederação Nacional da Indústria (CNI) in Köln. FIAN Deutschland weist anlässlich der 36. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage auf gravierenden Menschenrechtsverletzungen durch die Agrar-Expansion in Brasilien hin, für die deutsche Investitionen und Importe mitverantwortlich seien.

ai Berlin. - Anlässlich der Sitzung des Bundeskabinetts über den aktuellen Gesetzentwurf zum Familiennachzug am Mittwoch hat Amnesty International vor den Folgen des neuen Gesetzes gewarnt. Die geplante Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Menschen mit subsidiärem Schutzstatus sei künstlich und gehe an der Realität vorbei, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in Berlin. Der Familiennachzug müsse für alle anerkannten Flüchtlinge möglich sein. 

tdh Osnabrück. - Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit (12. Juni) auf die Ausbeutung von Kindern beim Abbau des Minerals Mica (dt. "Glimmer") aufmerksam gemacht. Mica wird in der Auto-, Elektronik- und Kosmetikherstellung genutzt, auch von deutschen Unternehmen. Vor allem in Indien, Madagaskar, China, Sri Lanka, Pakistan und Brasilien arbeiten Kinder im Mica-Abbau, so terre des hommes.

ai orgBerlin. - Hunger, unzureichende medizinische Versorgung, Misshandlungen und Folter sind laut Amnesty International für Menschen, die sich in ägyptischen Gefängnissen in Isolationshaft befinden, alltäglich. In dem neuen Bericht "Crushing humanity: the abuse of solitary confinement in Egypt's prisons" berichtet Amnesty, dass Inhaftierte in mindestens 14 ägyptischen Gefängnissen auf unbestimmte Zeit in Isolationshaft festgehalten werden. 

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