Menschenrechte

ai orgBerlin. - Menschenrechtler werden in Eritrea schikaniert, verfolgt und inhaftiert. Der neue Amnesty-Bericht "Repression Without Borders – Threats to Human Rights Defenders Abroad" belegt nun, dass sie auch im Ausland massiv verfolgt werden. So wurden für den Zeitraum von 2011 bis 2019 Angriffe und Schikanen in Kenia, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz und Großbritannien dokumentiert. Ausländische Journalisten und Vertreter der Vereinten Nationen sind ebenfalls betroffen.

uno fluechtlingshilfeBerlin. - Zum ersten Mal veranstalten das Human Rights Film Festival Berlin und die UNO-Flüchtlingshilfe den Kurzfilmwettbewerb "Menschenrechte?!" für engagierte Nachwuchs-FilmemacherInnen. Bis Mitte August 2019 können junge Menschen Filme zur Frage "Was bedeuten Menschenrechte für dich?" einreichen. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro für die ersten acht Plätze dotiert.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 130 Menschen bei der blutigen Niederschlagung von Protesten im Sudan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Sanktionen der Europäischen Union (EU) gegen den in dem Land herrschenden Militärrat verlangt. Der Vorsitzende des Militärrates Abdel Fattah Abdelrahman Burhan und sein Stellvertreter Mohamed Hamdan "Hemeti" Dagolo müssten mit Finanz- und Reise-Sanktionen belegt werden, denn Massaker an friedlichen Demonstranten dürften nicht ungesühnt bleiben, forderte die Menschenrechtsorganisation.

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) ist beunruhigt über das verschärfte Vorgehen Bahrains gegen Bloggerinnen und Blogger im Exil. Die Regierung des Golf-Emirats drohe neuerdings allen Internetnutzerinnen und -nutzern im Land mit Strafverfolgung, die regierungskritischen Kanälen in sozialen Medien wie Twitter folgen. Zugleich beschuldige sie einen in Deutschland im Exil lebenden Blogger, er sei ein führender Kopf eines vermeintlichen Netzwerks von Twitter-Accounts, das mit Falschmeldungen systematisch dem Ruf des Landes schaden sowie Unfrieden und Spaltung in die bahrainische Gesellschaft tragen wolle.

brot fdwBerlin. - Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit (12. Juni) haben Brot für die Welt und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gemeinsam den Online-Appell "Menschenrechte verwirklichen: Beenden wir ausbeuterische Kinderarbeit!" gestartet. "Kinderarbeit ist ein Skandal. Dass wir durch den Kauf von Produkten ungefragt und ungewollt daran mitwirken, ebenso. Wir haben es in der Hand, dem endlich ein Ende zu setzen", erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt.

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