Menschenrechte

ai orgBerlin. - Laxere Waffengesetze, Verletzungen der Rechte indigener Bevölkerungsgruppen, verschärfte Überwachung von Nichtregierungsorganisationen: Die brasilianische Regierung unter Präsident Jair Bolsonaro hat laut Amnesty International konkrete Maßnahmen ergriffen, die die Menschenrechte der Brasilianerinnen und Brasilianer verletzen. Möglicherweise seien Millionen von Menschen betroffen, warnte Amnesty.

ai orgBerlin. - Amnesty International hat verschiedene Aktionen und Informationsangebote zur Europawahl gestartet, damit Menschenrechte im zukünftigen Europäischen Parlament eine starke Stimme haben. Erstmals mobilisiert die europäische Amnesty-Jugend gemeinsam in rund 15 Ländern und ruft zur Teilnahme an einer Aktionswoche vom 11. bis 19. Mai auf. Die Botschaft lautet: "Dein X für die Menschenrechte".

gfbvGöttingen. - Die Behörden des Sudan blockieren soziale Medien, um regierungskritische Demonstranten an weiteren Protesten zu hindern. Am letzten Wochenende seien 28 Millionen Nutzer von Mobiltelefonen und 13 Millionen Internetnutzer von der Sperrung der wichtigsten Internet-Provider im Land betroffen gewesen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Mit gezielten Stromsperren hätten die Behörden zudem 45 Prozent aller Kommunikationseinrichtungen lahm gelegt.

fianlogo klKöln. - Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen am 17. April hat die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung aufgefordert, die "UN-Erklärung der Rechte von Kleinbauern und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten" konsequent umzusetzen. Vertreibungen und Diskriminierungen ländlicher Gemeinden seien wesentliche Ursachen für den weltweit überdurchschnittlichen Hunger unter kleinbäuerlichen Familien. Die UN-Erklärung, die im Dezember 2018 von der UN-Vollversammlung angenommen wurde, ist eine Antwort auf diese anhaltenden Menschenrechtsverletzungen.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod eines Arztes bei einer Demonstration hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Einsatz scharfer Munition bei der Niederschlagung von Massendemonstrationen im Sudan verurteilt. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Bestrafung der Verantwortlichen für die Gewalt gegen friedliche Demonstranten.

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