Afrika

rog logo neuBerlin. - Reporter ohne Grenzen hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) aufgefordert, bei seinen Gesprächen am Dienstag in Ägypten in aller Deutlichkeit die jüngste Repressionswelle gegen Journalistinnen und Journalisten zu verurteilen. Ägypten ist die dritte Station auf der Nordafrika-Reise des Ministers.

whh 150Berlin. - Hilfsorganisationen haben vor einer Hungerkrise in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. Hunderttausende Menschen, die aus ihren Häusern in der Provinz Ituri in der DR Kongo geflohen sind, brauchten dringend Nahrung, Wasser, Unterkunft und Medikamente, erklärten elf NGOs, darunter Oxfam und die Welthungerhilfe.

misereorAachen. - Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Reise von Papst Franziskus nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf die angespannte politische, soziale und ökologische Situation in den genannten Ländern hingewiesen. Es sei von großer Bedeutung, dass das Kirchenoberhaupt mit seinen Besuchen einen Teil der Welt in den Fokus rücke, der global nur selten zum Medien-Thema gemacht wird, es sei denn bei Katastrophen.

oenz 100Berlin. - Nach der Schließung der größten Kobalt-Mine in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit das Schweizer Bergbauunternehmen Glencore kritisiert. Es handele sich um einen strategischen Schachzug des Unternehmens, um die Kobaltpreise steigen zu lassen und die kongolesische Regierung unter Druck zu setzen. Nachdem KleinschürferInnen im Land gewaltsam vertrieben wurden, warnen die Entwicklungsorganisationen INKOTA und ÖNZ vor Unruhen und zunehmenden sozialen Konflikten in den Provinzen Haut-Katanga und Lualaba.

Halle. - Während der letzten Eiszeit lebten die Menschen in Äthiopien nicht in tief gelegenen Tälern, sondern im unwirtlichen Hochgebirge der Bale-Berge. Dort hatten sie ausreichend Wasser, bauten Werkzeuge aus einem Vulkangestein und ernährten sich überwiegend von Riesennagern. Herausgefunden hat das ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Zusammenarbeit mit den Universitäten Köln, Bern, Marburg, Addis Abeba und Rostock. Damit präsentierten die Wissenschaftler die ersten Beweise dafür, dass unsere Vorfahren in Afrika bereits in der mittleren Steinzeit vor etwa 45.000 Jahren in den Bergen sesshaft waren.

difaem Berlin. - In der Demokratischen Republik Kongo wird sexualisierte Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe eingesetzt, um den sozialen Zusammenhalt von Familien und der Gesellschaft zu zerstören. Die Gewalt wird durch den Kampf um Rohstoffe vorangetrieben, die für die Produktion von Mobiltelefonen und Batterien genutzt werden. Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege setzt sich für die Gesundheit und Rechte der Frauen im Kongo ein. Mit einer Resolution ruft der Arzt und Menschenrechtsaktivist die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, sich für ein Ende der Gewalt und der Straflosigkeit im Kongo und für eine faire Rohstoffbeschaffung einzusetzen.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Mauretaniens Regierung Rassismus und Methoden einer Diktatur vorgeworfen, um nach umstrittenen Präsidentschaftswahlen ihren Machterhalt zu sichern. Die Menschenrechtsorganisation forderte die sofortige Freilassung von mehr als einhundert Personen, die allein aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe bei Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl festgenommen worden seien.

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