Lateinamerika

misereorAachen. - Mit großer Freude hat das katholische Hilfswerk MISEREOR die Entscheidung des Vereins Aachener Friedenspreis aufgenommen, Benedito Barbosa zum Preisträger für das Jahr 2020 zu ernennen. MISEREOR ist mit dem Menschenrechtszentrum Gaspar Garcia in der brasilianischen Metropole Sao Paulo, in dem Barbosa tätig ist, seit Jahrzehnten verbunden und fördert dessen Arbeit zugunsten von Obdachlosen und Menschen am Rande der Gesellschaft, denen die Vertreibung aus ihren Wohnungen droht.

amerika 21Quito. - Die ecuadorianische Regierung und Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben sich auf weitere Kredite für den Andenstaat geeinigt. Das teilte die Vorsitzende der IWF-Mission in Ecuador, Ceyda Oner, in Washington mit. Demnach soll Ecuador über einen Zeitraum von 27 Monaten insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar erhalten, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Dienstag.

malteser internationalKöln. - Eine alarmierende Zunahme von Gewalt überschattet den Friedensprozess in Kolumbien. Allein in den vergangenen zwei Wochen kam es zu sieben Massakern, bei denen rund 50 Menschen ums Leben kamen. 2020 gab es bereits bis Ende August mehr gewaltsame Übergriffe, als im gesamten Jahr 2019. Das hat die Hilfsorganisation Malteser International berichtet.

amerika 21Genf. - Von Mexiko bis Argentinien haben Familienangehörige und Menschenrechtsorganisationen an die "gewaltsam Verschwundenen" des Subkontinents erinnert. Laut den Vereinten Nationen, die den 30. August zum Internationalen Tag der Verschwundenen erklärt haben, wird das gewaltsame Verschwindenlassen "oft als Strategie genutzt, um Schrecken unter der Bevölkerung zu verbreiten". Das durch diese Praxis verursachte Gefühl der Unsicherheit betreffe letztlich die gesamte Gesellschaft, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

amerika 21Bogotá. - Kolumbiens Präsident Iván Duque hat den Beginn einer neuen Phase der bilateralen Beziehungen zu den USA erklärt. Unter dem Titel "Colombia Crece" (Kolumbien wächst) wollen die Vereinigten Staaten im Laufe der kommenden Jahren mehrere Milliarden US-Dollar in den Andenstaat investieren. Das Programm beinhaltet Aspekte der "ländlichen Entwicklung, Ausweitung der Infrastruktur, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit". Kritiker sehen gerade in den letzteren Punkten ein potenzielles Pulverfass. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

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