Lateinamerika

rsfBerlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) hat die jüngsten Repressionen gegen Journalistinnen und Journalisten sowie regierungskritische Stimmen in Nicaragua auf das Schärfste verurteilt. Die Organisation forderte das Ortega-Regime auf, seine Angriffe auf die Pressefreiheit unverzüglich zu beenden.

tdh 200Osnabrück. - Laut einer neuen Studie der Kinder- und Menschenrechtsorganisationen terre des hommes Deutschland und Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Instituto Sou da Paz (Brasilien) hat die Polizeigewalt in Brasilien dramatische Ausmaße angenommen. Viele der Opfer sind Kinder und Jugendliche aus ärmeren Stadtvierteln, vor allem schwarze Jungen und junge Männer. Die Studie belegt anhand von Fallbeispielen und der Auswertung von zum Teil unveröffentlichten Daten, dass die von Polizei und Militär eingesetzten Schusswaffen, Panzerfahrzeuge und Hubschrauber oft aus deutscher oder Schweizer Herstellung stammen.

caritasFreiburg. - Caritas international hat die kolumbianische Regierung zum konstruktiven Dialog mit allen Gruppen der Zivilgesellschaft aufgerufen und das gewalttätige Vorgehen von Polizei und Militär gegen friedliche Demonstrierende verurteilt. In den vergangenen Wochen waren durch exzessive Staatsgewalt 39 Menschen ums Leben gekommen, 30 Demonstrierende erlitten Augenverletzungen, 133 Mal wurden gezielt Schusswaffen eingesetzt, mehr als 1.000 Menschen wurden willkürlich verhaftet und eine hohe Anzahl von Menschen ist verschwunden.

fianlogo klKöln. - Die Menschenrechtsorganisation FIAN hat den ungezügelten Einsatz von Pestiziden in Lateinamerika und der Karibik kritisiert. In der aktuellen Studie "Pesticides in Latin America: Violations Against the Right to Adequate Food and Nutrition" untersucht FIAN den Einsatz von Agrochemikalien in Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Guatemala, Haiti, Honduras, Mexiko und Paraguay. Anwendung, Lagerung und Entsorgung von Pestiziden dort sind mit erheblichen Risiken verbunden; jährlich werden Millionen Menschen Opfer von Vergiftungen.

amerika 21Caracas. - Neue Wirtschaftsindikatoren zeigen an, dass Venezuela den Bereich der Hyperinflation verlassen hat. Laut dem venezolanischen Finanzobservatorium (OVF), das der US-unterstützten Opposition nahesteht, fiel die monatliche Inflation im März mit 9,1 Prozent auf ein Jahrestief. Die kumulierte Inflation im Jahr 2021 liege nun bei 155,3 Prozent, die über das Jahr bei 3.867 Prozent, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

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