Wald

Bern. - Die Ausbreitung der Landwirtschaft ist die Hauptursache für die Abholzung von tropischen Wäldern in Lateinamerika. Dabei kann die Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität entweder dazu beitragen, dass Wälder geschont werden – oder aber die Abholzung zusätzlich fördern. Eine Studie der Universität Bern zeigt, dass dabei die soziale Ungleichheit eine Rolle spielt: Grosse Ungleichheit führt zu mehr Abholzung, weniger Ungleichheit langfristig zu einem besseren Schutz der verbleibenden Tropenwälder.

bmzBerlin. - Ob Kakao in der Schokolade, Palmöl im Lippenstift oder Soja im Brotaufstrich - in vielen Produkten, Nahrungs- und Futtermitteln, Kosmetika oder Medikamenten sind pflanzliche Rohstoffe enthalten, zu deren Erzeugung Tropenwälder gerodet wurden. Das wiederum läuft dem Klimaschutz und insbesondere dem Ziel der Erhaltung und nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder weltweit entgegen. Mit einer internationalen Konferenz am 20. Juni  2017 in Berlin will die Bundesregierung den Zusammenhang zwischen Konsum und Verlust von Naturwald aufgreifen.

tropenwald brasilien carajasFreiburg. - Der illegale Einschlag und Handel von Holz verursacht einen jährlichen Schaden von mehr als 152 Milliarden US-Dollar weltweit und beeinträchtigt damit Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaften. Die bestehenden Gesetze und Regulierungen reichen nicht aus, um die derzeitigen Aktivitäten auf diesem Gebiet einzudämmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des Internationalen Verbands Forstlicher Forschungsanstalten (International Union of Forest Research Organizations/IUFRO).

robin woodHamburg. - ROBIN WOOD warnt vor weiterer Tropenwaldzerstörung und dem Einschleusen von Raubbauholz durch die Öffnung des EU-Markts für indonesische Tropenholzimporte gemäß dem indonesischen FLEGT-Partnerschaftsabkommen. Durch die seit Mitte dieses Monats geltende Neuregelung werde die Tropenwaldzerstörung beschleunigt – und zum Teil legalisiert – weitergehen, so die Umweltorganisation.

tropenwaldFrankfurt. - Abholzung, Umwandlung in Ackerland und Wilderei – weltweit gibt es kaum noch naturbelassene Wälder. Der Eingriff des Menschen belastet nicht nur den Wald von heute, sondern auch den von morgen. Vor allem Prozesse der Bestäubung und Samenausbreitung, die den Nachwuchs von Wäldern maßgeblich bestimmen, seien beeinträchtigt, berichten jetzt Forscher der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt.

fao logo neu 200Rome. - A new FAO report helps to fill a significant knowledge gap on the presence and extent of forests and trees in the world's drylands, where the food security and livelihoods of millions of people, already precarious, are increasingly being threatened by climate change. The global drylands contain 1.11 billion hectares of forest land, which is 27 percent of the global forest area, estimated at approximately 4 billion hectares.

fao logo neu 200Rome. - While agriculture remains the most significant driver of global deforestation, there is an urgent need to promote more positive interactions between agriculture and forestry to build sustainable agricultural systems and improve food security. This is the key message of the FAO's flagship publication The State of the World's Forests (SOFO), presented on Monday at the opening of the 23d Session of the FAO Committee on Forestry (COFO).

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