Weltwirtschaft

misereorBerlin. - Autokonzerne haben die Verhandlungen über das noch nicht unterschriebene Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten erheblich beeinflusst – und würden davon in besonderem Maße profitieren. Das zeigt die am Donnerstag veröffentlichte Studie "Mobilitätswende ausgebremst. Das EU-Mercosur-Abkommen und die Autoindustrie".

oxfamBerlin. - Die wirtschaftlichen Folgen der anhaltenden Covid-19-Pandemie und steigende Preise für Energie und Lebensmittel befeuern Armut und soziale Ungleichheit. Während mehr als eine Viertelmilliarde Menschen gefährdet sind, im Jahr 2022 in extreme Armut abzurutschen, machen Konzerne und die dahinterstehenden Superreichen gigantische Gewinne. Das zeigt der Bericht "Profiting from Pain", den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht hat.

attac 150Berlin. - Deutschland sollte aus dem Energiecharta-Vertrag (ECT) austreten. Das haben am Mittwoch zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen vor dem Kanzleramt in Berlin gefordert. Im Vorfeld der Energiecharta-Konferenz im Juni schickten sie einen aufblasbaren Dinosaurier auf Tournee durch Europa, um auf den "prähistorischen" Charakter des Vertrages aufmerksam zu machen: Dass fossile Unternehmen unter dem ECT gegen staatliche Klimaschutzmaßnahmen klagen können, sei "völlig aus der Zeit gefallen".

misereorBerlin. - Anlässlich des Treffens der G7-Entwicklungsministerinnen und -minister in Berlin am 18. und 19. Mai fordern Misereor und erlassjahr.de von den G7 ein entschiedenes politisches Handeln zur Lösung der globalen Schuldenkrise. Angesichts multipler Krisen sei es das Gebot der Stunde, öffentliche Haushalte von besonders betroffenen Ländern im Globalen Süden zu stärken.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de begrüßt, dass Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bei der diesjährigen Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank die Gefahr einer globalen Schuldenkrise anerkannt hat. Zusammen mit den Spitzen von IWF, Weltbank und UNO hatte Lindner unter dem Eindruck der weltwirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vor der nächsten globalen Staatsschuldenkrise gewarnt. Während Lindner jedoch vor allem weitere Kredite zur Krisenbekämpfung ankündigte, fordern IWF-Direktorin Kristalina Georgieva und Weltbankpräsident David Malpass entschlossene Schuldenerlasse.

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