greenpeace Hamburg. - Europäischer Elektroschrott wird trotz internationaler Verbote in asiatische und afrikanische Länder exportiert. Dies zeigt eine neue Untersuchung des Basel Action Network (BAN), an der auch Greenpeace beteiligt war. Mitarbeiter der Organisationen rüsteten in zehn EU-Ländern 314 alte LCD- und Röhrenmonitore, PC und Drucker mit GPS-Peilsendern aus. Nach der Basel Konvention gilt die ausgewählte Elektronik als gefährlicher Abfall, da sie Schadstoffe wie Quecksilber, Blei, Zinn und bromierte Flammschutzmittel enthält. 19 (6 Prozent) der 314 Geräte wurden exportiert, davon elf in afrikanische und asiatische Länder.

engagement global Berlin. - 2.430 Quadratmeter Teppich, hergestellt aus 1,6 Tonnen Meeresmüll – der diesjährige rote Teppich, auf dem die Stars während der internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) flanieren, steht ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit. Damit macht das Projekt #17Ziele von Engagement Global, zusammen mit der Berlinale, auf die Vermüllung von Meeren und Umwelt aufmerksam.

zmtBremen. - Die deutsche und die südafrikanische Niederlassung des International Ocean Instituts (IOI) haben das Kooperationsprojekt WIOGEN (West Indian Ocean Governance and Exchange Network) ins Leben gerufen. Das Projekt dient dem nachhaltigen Management von Meeresressourcen und soll insbesondere den Austausch und die Vernetzung zwischen Akteuren in Deutschland und Afrika stärken.

mccBerlin. - Der weltweite Druck auf Landflächen als natürliche Lebensgrundlage hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Landfläche als Grundlage für Ökosysteme und Artenvielfalt schwindet am schnellsten, aber auch der Verlust von landwirtschaftlicher Fläche ist in mehreren Teilen der Welt von großer Bedeutung. Die Lage kann nur abgemildert werden, wenn lokale und globale Handlungen abgestimmt ineinandergreifen, so eine Studie von Felix Creutzig und Kollegen vom Mercator Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin.

kiwuhBerlin. - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zu Jahresbeginn den Startschuss für das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) unter dem Dach der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gegeben. Das Kompetenzzentrum wird im Auftrag des BMEL die FNR als Projektträger für das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe unterstützen. Zudem obliegt dem KIWUH die Fach- und Verbraucherinformation rund um die Themen Wald, nachhaltige Forstwirtschaft und Holzverwendung und deren Beitrag zum Klimaschutz.

geomarKiel. - In Meeresschutzgebieten (Marine Protected Areas, MPAs) sollte die marine Umwelt besonders geschützt sein. Wie eine neue Studie zeigt, findet in etwa 60 Prozent dieser MPAs Schleppnetzfang statt, mit zum Teil erheblichen negativen Auswirkungen auf dort lebende Arten. Forschende aus Kanada und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel hatten dafür mehr als 700 MPAs im Bereich des Nordostatlantiks untersucht.

greenpeace Brüssel. - Die Fischereiminister der Europäischen Union haben am Mittwoch die Fangquoten für die Nordsee und den Nordost-Atlantik im Jahr 2019 beschlossen. Während die Quoten für Hering und Kabeljau sinken, wurden sie etwa für den Seelachs ausgeweitet. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert die neuen Fangquoten als zu hoch und fordert großflächige Schutzgebieten ohne Fischfang.

Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok