Wirtschaft

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Berlin. - Mit nur 2,9 Prozent ihrer jährlichen Militärausgaben in Höhe von insgesamt 1,2 Billionen US-Dollar könnten die G7-Länder den Hunger in der Welt beenden und ihren fairen Anteil zur Lösung der Schuldenkrise im Globalen Süden beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Oxfam-Analyse im Vorfeld des G7-Gipfels im italienischen Borgo Egnazia. Demnach sind derzeit zusätzlich rund 31,7 Milliarden US-Dollar jährlich nötig, um den weltweiten Hunger zu beenden. Zudem müssten die G7-Länder den einkommensschwachen Ländern Schulden in Höhe von rund 4 Milliarden US-Dollar erlassen, so Oxfam.

fairtrade 100Berlin. - Zum neunten Mal hat Fairtrade Deutschland die Fairtrade Awards verliehen. Gewinner sind neben den Unternehmen dm drogerie markt, Fairfood Freiburg und Midsona auch Projekte und Initiativen aus Politik und Zivilgesellschaft wie die Gemeinde Sankt Peter-Ording, die Juniorenfirma F41r Commodity sowie eine Radtour für Klimabewusstsein der FairActivists, Bizwera Women Coffee Association und Kaffee Koop GmbH. Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, gilt als wichtigster Preis für Akteure des fairen Handels. Schauspielerin Anke Engelke führte durch den Gala-Abend im Berliner Wintergarten. Prominente Persönlichkeiten wie Moderator Ralph Caspers, Model und Podcasterin Marie Nasemann, Influencerin und Buchautorin Domitila Barros, die Schauspielerinnen Lavina Wilson und Susan Hoecke sowie die Klima-Aktivistin Louisa Schneider überreichten die Preise an die Gewinner und würdigten deren Engagement.

venro 200

Berlin. – Die überwältigende Schuldenlast und beträchtlichen Kreditkosten für Länder im globalen Süden führen zu Hunger, extremer Armut und sozialer Ungleichheit. Anlässlich des Forums der Vereinten Nationen zur Entwicklungsfinanzierung (UN FfD-Forum) vom 22. bis 25. April in New York fordert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) einen radikalen Kurswechsel in der internationalen Finanzpolitik.

erlassjahr 100Berlin/Düsseldorf. - Die weltweite Schuldenkrise ist verheerend. Verschuldete Staaten im Globalen Süden müssen 2024 so viel Schuldendienst wie noch nie an ihre ausländischen Gläubiger leisten. Fehlende Schuldenerlasse sind ein Grund. 130 von 152 untersuchten Ländern weltweit sind kritisch verschuldet, 24 von ihnen sogar sehr kritisch. Dies zeigt der Schuldenreport 2024 von erlassjahr.de und Misereor, der am 09.04. im Vorfeld der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank veröffentlicht wurde.

brot fdwBerlin. - Zum Start der 13. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Abu Dhabi (26.-29.2.) fordert Brot für die Welt konkrete Vorschläge zur gerechteren Gestaltung der Weltwirtschaft. Während die EU für die Tagung andere Prioritäten hat, ist für die Länder des globalen Südens ein größerer wirtschaftspolitischer Handlungsspielraum Voraussetzung, um sich auf dem Weltmarkt gegenüber dominanten Volkswirtschaften durchsetzen zu können.

AU summit 37assambly

Chinese president Xi Jinping has congratulated the African Union for its recent 37th summit which took place in Addis Ababa from 17th to 18th February. He underlined that the world was undergoing profound changes, the type of which had not been seen in a century. Furthermore he expressed that the new session of the Forum on China-Africa Cooperation is going to be held in 2024, as a way of deepening the collective consultation, dialogue and the mechanism of cooperation established among developing countries, which has been mutually beneficial and strengthening since it started in the early 2000s. => Read the full article on Premium Times.

Chinese peacekeepers returned in December 2023 after completing their United Nations-led mission in Mali, as the international organisation ended its 10-year peacekeeping mission at the request of the Malian military junta. China seeks to avoid diplomatic entanglements with Western powers while protecting its economic and security interests. Beijing being involved in mediation was high where Chinese commercial interests were high. This was the case in Darfur, Sudan, where China has oil and energy security interests. => Read the full article on South China Morning Post
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