Demokratisierung

malteser internationalKöln. - Zwei von drei Südsudanesen – sieben Millionen Menschen – werden in den kommenden Monaten voraussichtlich auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Das geht aus aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen hervor. "Gleichzeitig verschärft sich die Sicherheitslage im Südsudan, nicht nur für die Zivilbevölkerung, sondern auch für die humanitären Helfer", berichtete Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung bei Malteser International, am Montag in Köln.

gfbvGöttingen. - Vor dem Besuch von Außenminister Heiko Maas (SPD) bei der Afrikanischen Union (AU) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor zu hohen Erwartungen an das Staatenbündnis gewarnt. "Das Auswärtige Amt lobt die AU als Stabilitätsanker. Doch die Organisation gleicht mehr einem Schleppanker, der fälschlich den Eindruck erweckt, Halt zu geben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. 

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer massiven Verschlechterung der Sicherheitslage in Mali gewarnt. In den letzten Tagen seien nach GfbV-Informationen 43 Zivilisten bei Angriffen mutmaßlicher islamistischer Terroristen auf Tuareg-Camps getötet. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Aufklärung der Massaker und eine Bestrafung der Verantwortlichen. 

cir logoBerlin. - Der brasilianische Saftkonzern Cutrale steht erneut wegen moderner Sklavenarbeit auf der offiziellen Liste des brasilianischen Arbeitsministeriums. Die sogenannte "schmutzige Liste“ listet Unternehmen auf, die ihre Arbeiterinnen und Arbeiter Bedingungen "analog zur Sklavenarbeit" ausgesetzt haben. Eine neue Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt katastrophale Arbeitsbedingungen auf Orangen-Plantagen in Brasilien auf.

amerika 21Caracas. - In Venezuela hat der offizielle Auftakt der Wahlkampagnen zu den Präsidentschaftswahlen am 20. Mai begonnen. Fünf Kandidaten bewerben sich um die Amtsperiode von 2019 bis 2025. Zwischen den beiden aussichtsreichsten, dem amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro und dem ehemaligen Gouverneur des Bundesstaates Lara, Henri Falcón, dürfte bei der Stimmabgabe der knapp 20 Millionen Wahlberechtigten die ihnen zugetraute Wirtschaftskompetenz den Ausschlag geben. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

whh 150Bonn. - Anlässlich der am Dienstag in Brüssel beginnenden Geberkonferenz der Europäischen Union für Syrien hat die Welthungerhilfe davor gewarnt, dass es in der Provinz Idlib zu einer humanitären Katastrophe kommen könnte. Etwa zwei Millionen Menschen leben in einer der letzten von Rebellen beherrschten Provinzen im Nordwesten des Landes. 

amerika 21Managua. - Der Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, hat die geplante Reform der  Sozialversicherung zurückgenommen. Sie war der Auslöser für landesweite Demonstrationen und gewalttätige Proteste in den vergangenen Tagen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. 

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