Demokratisierung

Bremerhaven. - Der Verlust arktischer Permafrostböden durch die Erosion der Küste könnte künftig zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts führen. Das zeigen Untersuchungen von Sedimentproben aus dem ochotskischen Meer an der Ostküste Russlands, die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven analysiert haben. Ein Verlust von Permafrostböden in dieser Region führte zum Ende der letzten Eiszeit gleich mehrfach zu einer plötzlichen Zunahme der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr internationale Unterstützung für die Demokratisierung in Äthiopien gefordert. Aufgrund des Umbruchs kehren immer mehr äthiopische Oppositionelle aus dem Exil in ihre Heimat zurück, um an der Demokratisierung des Landes mitzuwirken. Dazu gehört auch die Führung der lange verfolgten Ginbot 7-Bewegung, die am Sonntag in der Hauptstadt Addis Abeba empfangen wurde.

amerika 21Buenos Aires. - Argentiniens Präsident Mauricio Macri hat sich in einer 25-minütigen Fernsehansprache an die Bevölkerung gewandt und angesichts einer schweren Währungskrise erstmals einen nationalen Notstand anerkannt. Angesichts des bereits mehrere Monate andauernden Wertverfalls des argentinischen Pesos warb er um Vertrauen in seine neoliberale Politik und Verständnis für bestehende und zukünftige Kürzungsmaßnahmen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

oxfamBerlin. - Die Zahl der zivilen Opfer im Jemen-Krieg hat im August einen neuen Höchststand erreicht. Schuld daran seien die Rücksichtslosigkeit der Kriegsparteien gegenüber Zivilisten und das Versagen der politischen Unterstützerstaaten, das Massensterben zu stoppen, kritisierte die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der am Donnerstag in Genf stattfindenden Friedensgespräche. Oxfam fordert, den Schutz von Zivilisten ganz oben auf die Agenda zu setzen.

malteser intKöln. - Russische und syrische Streitkräfte haben am Dienstag damit begonnen, Ziele in der letzten von der Opposition gehaltenen Region Idlib in Syrien zu bombardieren und damit die erwartete Großoffensive eingeleitet. Damit ist die letzte Hoffnung auf eine friedliche Lösung in weite Ferne gerückt. Malteser International stellt sich auf eine neue Flüchtlingswelle ein und bereitet medizinische Nothilfe vor.

amerika 21Bogotá. - Mehrere südamerikanische Staaten suchen in diesen Tagen nach einem angemessenen Umgang mit venezolanischen Migranten, deren Zahl täglicher Grenzüberschreitungen zwischenzeitlich nochmals angestiegen war. Mittlerweile greifen erste Maßnahmen der Länder Kolumbien, Ecuador und Peru, diese Zahl zu drücken. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

Berlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht im Rahmen einer dreitägigen Afrikareise den Senegal, Ghana und Nigeria. Dabei wird sie mit den jeweiligen Staats- und Regierungschefs zu Gesprächen zusammenkommen. Begleitet wird die Kanzlerin von einer deutschen Wirtschaftsdelegation. Die Welthungerhilfe erklärte anlässlich der Reise der Kanzlerin, die Bekämpfung des Hungers müsse in Afrika Priorität haben.

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