Demokratisierung

oxfamBerlin. - Die Zahl der zivilen Opfer im Jemen-Krieg hat im August einen neuen Höchststand erreicht. Schuld daran seien die Rücksichtslosigkeit der Kriegsparteien gegenüber Zivilisten und das Versagen der politischen Unterstützerstaaten, das Massensterben zu stoppen, kritisierte die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich der am Donnerstag in Genf stattfindenden Friedensgespräche. Oxfam fordert, den Schutz von Zivilisten ganz oben auf die Agenda zu setzen.

malteser intKöln. - Russische und syrische Streitkräfte haben am Dienstag damit begonnen, Ziele in der letzten von der Opposition gehaltenen Region Idlib in Syrien zu bombardieren und damit die erwartete Großoffensive eingeleitet. Damit ist die letzte Hoffnung auf eine friedliche Lösung in weite Ferne gerückt. Malteser International stellt sich auf eine neue Flüchtlingswelle ein und bereitet medizinische Nothilfe vor.

amerika 21Bogotá. - Mehrere südamerikanische Staaten suchen in diesen Tagen nach einem angemessenen Umgang mit venezolanischen Migranten, deren Zahl täglicher Grenzüberschreitungen zwischenzeitlich nochmals angestiegen war. Mittlerweile greifen erste Maßnahmen der Länder Kolumbien, Ecuador und Peru, diese Zahl zu drücken. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

Berlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht im Rahmen einer dreitägigen Afrikareise den Senegal, Ghana und Nigeria. Dabei wird sie mit den jeweiligen Staats- und Regierungschefs zu Gesprächen zusammenkommen. Begleitet wird die Kanzlerin von einer deutschen Wirtschaftsdelegation. Die Welthungerhilfe erklärte anlässlich der Reise der Kanzlerin, die Bekämpfung des Hungers müsse in Afrika Priorität haben.

gfbvGöttingen. - Als Zeichen der "Hoffnung für Frieden und Gerechtigkeit" für eine der am meisten umkämpften Regionen Ostafrikas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entmachtung und Verhaftung des früheren Regionalpräsidenten des Ogaden in Äthiopien bezeichnet. "Der Warlord Abdi Mohammed Omar war als Schlächter allseits gefürchtet. Sein Staatsterror hat tausenden Somalis und Oromo das Leben gekostet. Auch versagte er beim Schutz von Christen, die Opfer von Angriffen radikaler Islamisten wurden", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

amerika 21Bogotá. - Am vergangenen Sonntag haben die Kolumbianer mit einer großen Mehrheit für Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption gestimmt. Insgesamt 36.421.026 Menschen waren bei der Volksabstimmung stimmberechtigt, am Ende fehlten jedoch etwa 600.000 Stimmen, damit die Ergebnisse ei der bindend gewesen wären. Dafür hätte sich ein Drittel der Stimmberechtigten (12.140.342) an der Abstimmung beteiligen müssen, wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtete.

knh Duisburg. - Am 25. August 2017 eskalierte der jahrelange Konflikt in Myanmar zwischen den ethnischen Gruppen. Fast eine Million Rohingya, einer muslimischen Minderheit, sind seitdem ins benachbarte Bangladesch geflohen, mehr als die Hälfte sind Kinder. "Auch ein Jahr nach Beginn des Völkermords ist die Situation in den Flüchtlingslagern noch kritisch", berichtet die Kindernothilfe.

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