Menschenrechte

amerika 21Salta. - Knapp zweieinhalb Jahre nach der Verhaftung der argentinischen Aktivistin und Anführerin der sozialen Basisorgansiation Tupac Amaru, Milagro Sala, in Jujuy hat eine Delegation internationaler Menschenrechtsexperten die Region aufgesucht und Gespräche mit Betroffenen geführt. Nach Besuchen in den Gefängnissen Alto Comedero und Gorriti, in denen Mitglieder der Organisation inhaftiert sind, sowie einem Treffen mit Sala in ihrem Hausarrest prangerten die Delegierten die Menschenrechtssituation in der nördlichsten argentinischen Provinz scharf an. Das hat das das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

oxfamBerlin. - In Syrien sind Tausende Menschen, die vor den Kämpfen um Daraa geflohen sind, von Hilfslieferungen abgeschnitten. Das hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam berichtet. Insbesondere in den heißen Sommermonaten benötigen geflüchtete Familien dringend Unterkünfte, Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung. Der Zugang von Hilfsorganisationen zu vielen Flüchtlingen ist allerdings eingeschränkt, und über die jordanisch-syrische Grenze gelangen nicht genug Lieferungen ins Land.

oxfamBerlin. - Auch ein Jahr nach der Befreiung von der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates (IS) scheuen sich Tausende ehemalige Einwohner der irakischen Stadt Mossul, dorthin zurückzukehren. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Montag hingewiesen. Viele Häuser seien vollständig zerstört, in einigen Gegenden mangele es weiter an Elektrizität und fließendem Wasser.

handicap internationalMünchen. - Acht Millionen Tonnen explosiver Kriegsreste bedrohen auch ein Jahr nach der Befreiung die Stadt Mossul im Nordirak. Während Tausende von Verletzten versuchen, medizinische Versorgung zu bekommen und mehr als 300.000 Binnenvertriebene in Flüchtlingslagern ausharren und auf ihre Rückkehr warten, gleicht die Stadt einer Zeitbombe. Die Hilfsorganisation Handicap International fordert dringend dazu auf, die Opfer zu versorgen und die explosiven Überreste zu räumen.

hoffnungszeichenKonstanz. - Der Südsudan feiert am 9. Juli seine siebenjährige Unabhängigkeit vom Sudan. Als Beobachter der Vereinten Nationen hält die Konstanzer Menschenrechts- und Hilfsorganisation Hoffnungszeichen fest: "Eine drohende Hungersnot, anhaltende Kämpfe und eine durch die Ölindustrie verursachte Umweltkatastrophe haben den Südsudan an den Rand des Staatsversagens gebracht."

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