Menschenrechte

diakonieBerlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat alle Akteure in Venezuela dazu aufgefordert, die dringend benötigte Hilfe für die Menschen nicht zum Spielball politischer Interessen zu machen. "Es ist dramatisch, intolerabel und wirft kein gutes Licht auf beide Konfliktparteien, dass sie im Machtkampf um Venezuela humanitäre Hilfe ganz unverblümt als politisches Druckmittel einsetzen", erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von vier Patienten beim Angriff auf ein Krankenhaus in Kamerun hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Konfliktparteien im Bürgerkrieg aufgefordert, das humanitäre Völkerrecht und den Schutz der Zivilbevölkerung zu achten. Die Menschenrechtsorganisation verlangte außerdem eine unabhängige Untersuchung des tödlichen Überfalls auf das Hospital und eine Bestrafung der Verantwortlichen für die Gewalt.

amerika 21La Paz. - Drei US-Senatoren haben den bolivianischen Präsidenten Evo Morales aufgefordert, auf eine erneute Kandidatur für die Wahlen im Oktober 2019 zu verzichten. Anfang Februar präsentierten Bob Menéndez und Dick Durbin von den Demokraten und Ted Cruz von den Republikanern auf der ersten Sitzung des US-Senats im neuen Jahr einen Resolutionsentwurf, in dem die bolivianische Regierung aufgerufen wird, "die demokratischen Prinzipien zu respektieren", berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

caritas Berlin. - Die Regierung Kolumbiens und die Guerilla-Gruppe ELN müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Das haben deutsche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der Kolumbien-Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gefordert. Der Bundespräsident wird ab dem 11. Februar zu einem Besuch in Kolumbien erwartet.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Aus Furcht vor neuen Angriffen der Terrororganisation Boko Haram ist die komplette Bevölkerung der nigerianischen Stadt Rann nach Kamerun geflohen. Die etwa 30.000 Menschen aus der Stadt im Nordosten Nigerias befinden sich nun an verschiedenen Plätzen rund um den Grenzort Goura in Kamerun, berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Sie sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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