Menschenrechte

gfbvGöttingen. - In Tansania sind noch immer zwei Dutzend der ab dem 28. Juni 2022 verhafteten Massai im Gefängnis. Die Umstände ihrer Verhaftungen lassen politische Gründe für ihre fortdauernde Haft vermuten, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet. Hintergrund sind Proteste gegen die geplante Vertreibung von bis zu 150.000 Massai für ein luxuriöses Jagd-Ressort.

rsfBerlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die Verfolgung unabhängiger Medien durch den nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega, die in den vergangenen Wochen einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Die letzten Mitarbeitenden der Zeitung La Prensa sahen sich laut RSF im Juli gezwungen, Nicaragua heimlich zu verlassen. Damit muss nun die gesamte Belegschaft der Zeitung aufgrund zunehmender Schikanen ihre Arbeit außerhalb des Landes verrichten.

savethechildrenBerlin. - Die Menschen in Myanmar haben seit der politischen Krise und der Eskalation des Konflikts im Februar 2021 im Schnitt mehr als die Hälfte ihres Einkommens verloren. Die Preise für Grundnahrungsmittel hingegen sind um 30 bis 70 Prozent gestiegen. Das hat jetzt die Hilfsorganisation Save the Children berichtet. Wirtschaftskrise und Corona-Pandemie haben demnach dazu geführt, dass rund 80 Prozent der Familien sich Sorgen machen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen.

amerika 21Kingstown. - Der Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen hat eine Abstimmung über die Absetzung der englischen Königin Еlіzаbеth II als Staatsoberhaupt vorgeschlagen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet. Der karibische Inselstaat ist als parlamentarische Monarchie unter dem Dach Großbritanniens verfasst.

amerika 21Buenos Aires. - In den vergangenen Wochen hat Argentinien eine zunehmende Mobilisierung für eine Reform der Wirtschafts- und Sozialpolitik erlebt. An verschiedenen Orten im Land wurde zu Demonstrationen aufgerufen. Sie entwickelten sich aus Protesten gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung im Rahmen eines kürzlich vereinbarten Schuldenabkommens mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

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