Menschenrechte

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Verhängung des Ausnahmezustandes im Sudan scharf kritisiert. "Mit Einschüchterungen von Journalisten, Pressezensur, willkürlichen Verhaftungen und Folter hat Diktator Omar Hassan al Bashir die friedlichen Proteste im Sudan nicht stoppen können. Nun versucht er es mit der Brechstange", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius.

misereorAachen. - Nach dem Dammbruch nahe einer Eisenerzmine in der Stadt Brumadinho im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais Ende Januar hat das verantwortliche Bergbauunternehmen Vale nun auch an einer weiteren Betriebsstätte große Sicherheitsprobleme. Das hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR am Dienstag unter Berufung auf Informationen von brasilianischen Partnerorganisationen berichtet. Gleichzeitig forderte MISEREOR den TÜV-Süd auf, nach neuen Vorwürfen im Fall Brumadinho für rasche Aufklärung zu sorgen.

diakonieBerlin. - Die Diakonie Katastrophenhilfe hat alle Akteure in Venezuela dazu aufgefordert, die dringend benötigte Hilfe für die Menschen nicht zum Spielball politischer Interessen zu machen. "Es ist dramatisch, intolerabel und wirft kein gutes Licht auf beide Konfliktparteien, dass sie im Machtkampf um Venezuela humanitäre Hilfe ganz unverblümt als politisches Druckmittel einsetzen", erklärte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

cbmBensheim. - Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat gemeinsam mit ZEISS und dem lokalen Partner "Poona Blind Men Association" ein neues Trainingszentrum speziell für Operationen am Grauen Star in Pune (Indien) eröffnet. Durch das neue Trainingszentrum sollen noch mehr Menschen von einer optimalen Behandlung profitieren. Für arme Menschen, die sich eine Behandlung nicht leisten können, übernimmt die Poona Blind Men Association die Kosten.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von vier Patienten beim Angriff auf ein Krankenhaus in Kamerun hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Konfliktparteien im Bürgerkrieg aufgefordert, das humanitäre Völkerrecht und den Schutz der Zivilbevölkerung zu achten. Die Menschenrechtsorganisation verlangte außerdem eine unabhängige Untersuchung des tödlichen Überfalls auf das Hospital und eine Bestrafung der Verantwortlichen für die Gewalt.

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