Menschenrechte

caritas Berlin. - Die Regierung Kolumbiens und die Guerilla-Gruppe ELN müssen an den Verhandlungstisch zurückkehren. Das haben deutsche Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der Kolumbien-Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gefordert. Der Bundespräsident wird ab dem 11. Februar zu einem Besuch in Kolumbien erwartet.

amerika 21La Paz. - Drei US-Senatoren haben den bolivianischen Präsidenten Evo Morales aufgefordert, auf eine erneute Kandidatur für die Wahlen im Oktober 2019 zu verzichten. Anfang Februar präsentierten Bob Menéndez und Dick Durbin von den Demokraten und Ted Cruz von den Republikanern auf der ersten Sitzung des US-Senats im neuen Jahr einen Resolutionsentwurf, in dem die bolivianische Regierung aufgerufen wird, "die demokratischen Prinzipien zu respektieren", berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag.

rogBerlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die venezolanische Regierung aufgefordert, Journalistinnen und Journalisten eine freie Berichterstattung über die aktuelle Staatskrise zu ermöglichen. In der vergangenen Woche habe die Zensur privater Medien in alarmierendem Ausmaß zugenommen, etwa durch Abschaltung des Internets und Ausstrahlungsverbote. Journalistinnen und Journalisten würden auf vielfältige Weise von ihrer Arbeit abgehalten, etwa durch Festnahmen, Beschlagnahmungen von Arbeitsmaterialien und Gewalt durch Sicherheitskräfte.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Aus Furcht vor neuen Angriffen der Terrororganisation Boko Haram ist die komplette Bevölkerung der nigerianischen Stadt Rann nach Kamerun geflohen. Die etwa 30.000 Menschen aus der Stadt im Nordosten Nigerias befinden sich nun an verschiedenen Plätzen rund um den Grenzort Goura in Kamerun, berichtete die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Sie sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.

amerika 21Brasília. - Brasiliens ultrarechter Präsident Jair Bolsonaro beginnt seinen angekündigten Feldzug gegen die Landlosenbewegung. Er erklärte vor wenigen Tagen, die mehr als 1.000 Schulen in den Siedlungen der meist in Kooperativen organisierten Mitglieder der Bewegung schließen zu wollen. Zudem kündigte er an, sie auf die Liste terroristischer Organisationen zu setzen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

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