Menschenrechte

amerika 21San Salvador. - In El Salvador könnte es bei den Präsidentschaftswahlen am 3. Februar 2019 zu einem Rechtsruck kommen. Umfragen deuten darauf hin, dass Nayib Bukele von der rechtsgerichteten Großen Allianz für nationale Einheit (Gran Alianza por la Unidad Nacional, Gana) den bisherigen Amtsinhaber Salvador Sánchez Cerén von der linksgerichteten Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional, FMLN) ablösen könnte. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

caritas Freiburg. - In Kolumbien müssen die Friedensgespräche mit der ELN-Guerilla trotz des schweren Bombenanschlags der vergangenen Woche weitergehen. Das hat Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, gefordert. "Es muss weiter gesprochen werden, gerade jetzt. Das Bomben darf nicht wieder zur Methode werden", sagte Prälat Peter Neher. "Den jüngsten Anschlag der ELN verurteilen wir auf das Schärfste."

amerika 21Brasília. - Während Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro seine erste Auslandsreise zum Weltwirtschaftsforum im Schweizerischen Davos angetreten hat, wird in Brasilien gegen den ältesten Sohn Flávio wegen des Verdachts der Korruption ermittelt. Noch nicht einmal drei Wochen im Amt, haben die Regierung Bolsonaro und die Präsidentenfamilie damit ihren ersten Skandal. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

gfbvGöttingen. - Kurz vor Beginn der Friedensgespräche für die Zentralafrikanische Republik sind bei einem Überfall einer Miliz von Peul-Nomaden auf ein Dorf im Westen des Landes 13 Menschen getötet worden. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch berichtet. Eines der Opfer ist ein Pastor. Der Überfall ereignete sich am Sonntag.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Tausende Menschen sind nach einem gewaltsamen Angriff auf die Stadt Rann im Bundesstaat Borno im äußersten Nordosten Nigerias geflohen. Viele von ihnen kamen zu Fuß in dem sieben Kilometer entfernten Ort Bodo in Kamerun an. Ärzte ohne Grenzen hat mit der Unterstützung der Menschen dort begonnen. Ein Team aus Medizinern und Logistikern verteilt Lebensmittel und Wasser und leistet medizinische Notfallversorgung.

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