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amerika 21Santiago. - Die chilenische Regierung von Präsident Sebastían Piñera hat ein Gesetz zur Erhöhung der Strafen bei Verstößen gegen Quarantänemaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie beschlossen. Ab jetzt können Personen, die sich zum Beispiel nicht an Ausgangssperren und Versammlungsverbote halten, mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

Aachen. - In wenigen Tagen übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Laut Programmentwurf will die Bundesregierung die Präsidentschaft nutzen, um die Unterzeichnung des EU-Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten voranzutreiben. In einer neuen Studie warnen MISEREOR und Greenpeace vor gravierenden ökologischen und menschenrechtlichen Folgen.

rsfBerlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) ist entsetzt über das harte Urteil eines Gerichts in Manila, das die philippinische Journalistin Maria Ressa am Montag der Verleumdung für schuldig befunden hat. Die Chefredakteurin des Online-Magazins Rappler und ihr Rechercheautor Reynaldo Santos Jr. wurden wegen eines Artikels über einen Geschäftsmann aus dem Jahr 2012 verurteilt und müssen mir einer Haftstrafe von bis zu sechs Jahren rechnen.

caritasFreiburg. - Caritas international beobachtet mit großer Sorge, wie die Corona-Krise den Friedensprozess in Kolumbien dramatisch schwächt. Wegen der Pandemie hat die kolumbianische Regierung ein Ausgehverbot erlassen. Das hat dazu geführt, dass bereits 24 Friedensaktivisten in häuslicher Isolation ermordet worden sind.

brot fdwBerlin. - Brot für die Welt und seine lokalen Partner befürchten verheerende Folgen der Corona-Pandemie für die indigenen Völker in den brasilianischen Amazonas-Gebieten. Die Indigenen leben in entlegenen Gebieten ohne ausreichende medizinische Infrastruktur, ihr Immunsystem ist zudem anfälliger für eingeschleppte Krankheiten. Die häufig weit entfernten Krankenhäuser in Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, sind aufgrund der hohen Zahl an Intensiv-Patienten und weniger Intensivbetten vollkommen überlastet.

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