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amerika 21Lima. - Bergbauunternehmen können sich in Peru auf den Schutz der Polizei verlassen. Das ergab eine jüngst veröffentlichte Studie des Institutes für Rechtsverteidigung und der Nationen Menschenrechtskoordination in Peru sowie der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Earth Rights International. Insgesamt 138 Verträge seien demnach von 1995 bis 2018 zwischen der Nationalen Polizei und Bergbaufirmen abgeschlossen worden, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) blickt mit Sorge auf die vermehrten Entführungen im Konflikt um die anglophonen Regionen des Kamerun. Am Mittwoch war eine fünfzehnköpfige Fußballmannschaft der Universität in Buea entführt worden. Es war bereits die vierte politisch motivierte Entführung in den anglophonen Regionen innerhalb von zwei Tagen. Die Menschenrechtsorganisation forderte die Konfliktparteien nachdrücklich auf, sich zum Schutz der Zivilbevölkerung zu verpflichten. Geiselnahmen und andere Übergriffe auf Zivilisten müssten unterbunden werden.

fianlogo klKöln. - Vertreter von mehr als 700 kambodschanischen Familien haben Beschwerde gegen die private Zertifizierungsstelle für Nachhaltigkeit der Zuckerindustrie, Bonsucro, wegen Verstößen gegen die OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen eingereicht. Wie die Menschenrechtsorganisation FIAN am Mittwoch berichtete, waren die Familien gewaltsam vertrieben worden, um einer Zuckerplantage des thailändischen Bonsucro-Mitglieds Mitr Phol Platz zu machen. Laut Beschwerde habe Bonsucro es versäumt, Mitr Phol für die Menschenrechtsverstöße zur Rechenschaft zu ziehen.

oxfamBerlin. - Im Jemen werden täglich drei ZivilistInnen getötet – trotz des vor gut drei Monaten in Stockholm getroffen Abkommens zwischen der international anerkannten Regierung des Jemen und den Huthi-Rebellen. Das hat die im Jemen tätige Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Dienstag berichtet. Die Vereinbarung beinhaltet unter anderem eine Waffenruhe für die strategisch wichtige Hafenstadt Al-Hudeida. Oxfam fordert Regierungen weltweit auf, keine Waffen mehr an die Konfliktparteien zu liefern und sich stattdessen für einen Waffenstillstand sowie einen dauerhaften Frieden einzusetzen.

knhDuisburg. - Seit acht Jahren herrscht in Syrien ein brutaler Bürgerkrieg und besonders die Kinder leiden darunter. "Die Tatsache, dass drei Millionen Kinder seit Jahren keinen Zugang zu Bildung haben, ist unerträglich", erklärte Kindernothilfe-Mitarbeiter Lorenz Töpperwien nach einem Besuch von Projekten des Kinderrechtswerks im Libanon.

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