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gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem stellvertretenden Vorsitzenden der neuen Übergangsregierung im Sudan Kriegsverbrechen vorgeworfen und seine Ablösung gefordert. General Mohamed Hamdan war am Samstag zum stellvertretenden Vorsitzenden des regierenden Militärrates in dem ostafrikanischen Land ernannt worden.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Sturz des sudanesischen Staatspräsidenten Omar Hassan al Bashir als "beeindruckenden Sieg einer oft unterschätzten, friedlichen Protestbewegung" bezeichnet. Die GfbV begrüßte die angekündigte Freilassung politischer Gefangener, kritisierte jedoch die Einsetzung einer Militärregierung.

amerika 21Montevideo. - Die UNESCO und das Wasserzentrum für Trockenzonen in Lateinamerika (CAZALAC) haben in einer Studie mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass zunehmende Dürren zu den größten sozialen und ökologischen Katastrophen gehören, von denen Lateinamerika in Zukunft bedroht sein wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

misereorAachen. - Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger und MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel haben am Freitag eine einwöchige Reise auf die Philippinen begonnen. Sie wollen unter anderem die wachsende Bedrohung des Landes durch die globale Erwärmung in den Blick nehmen und MISEREOR-Projekte besuchen, die den Einheimischen eine bessere Anpassung an den Klimawandel ermöglichen. Zweites großes Thema der Reise sind massive Menschenrechtsverletzungen und Tötungen, die in Zusammenhang mit der von Präsident Rodrigo Duterte angeordneten Anti-Drogenkampagne stehen.

ai Berlin. - Vier Jahre nach Beginn des Jemen-Konflikts steht die deutsche Bundesregierung vor einer richtungsweisenden Entscheidung über deutsche Rüstungsexporte an die am Konflikt beteiligten Staaten. Dazu gehören unter anderem Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Amnesty International hat an die Bundesregierung appelliert, den Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien zu verlängern und auf die Vereinigten Arabischen Emirate auszuweiten.

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 115 Dorfbewohnern bei einem Überfall in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung des Landes schwere Versäumnisse vorgeworfen. "DIe Gewalt eskaliert seit Monaten zwischen Dogon und Peulhs, doch die Regierung Malis hat die Alarmrufe von Menschenrechtsorganisationen und den Vereinten Nationen ignoriert", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius in Göttingen.

amerika 21Lima. - Bergbauunternehmen können sich in Peru auf den Schutz der Polizei verlassen. Das ergab eine jüngst veröffentlichte Studie des Institutes für Rechtsverteidigung und der Nationen Menschenrechtskoordination in Peru sowie der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Earth Rights International. Insgesamt 138 Verträge seien demnach von 1995 bis 2018 zwischen der Nationalen Polizei und Bergbaufirmen abgeschlossen worden, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

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